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Archive for Juli 2010

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Pause vom Lernstress im Park der Villa Monrepos – Foto aus der Serie „Campus Geisenheim Impressionen“ mit der Agentur Castello Advertising GmbH (Offenbach) – das Thema des nächsten Sonderheftes im Oktober 2010.

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Hallo, hallo Deutschland,

die Institutionen auf dem Campus Geisenheim, vor allem die Forschungsanstalt Geisenheim, gehören seit 1872 zur Weltspitze im Bereich der Wissenschaft zum Thema Wein. Diese schlichte Tatsache kennt man und daher findet dies in der Presse kaum mehr eine Erwähnung.

Jetzt wurde folgende Pressemeldungen gefunden und man fragt sich, ob es wirklich Sinn macht – aber das Thema Wein ist immer eine nette Meldung wert und für Kuriositäten gut  – „Zum Wohl dem deutschen Weine“

Jetz will man in Rheinland-Pfalz gleich an zwei Stellen zur Weltspitze der Weinissenschaft vorrücken –

einmal in Neustadt an der Weinstraße mit der Fachhochschule Ludwigshafen, Bingen und Kaiserslautern und lt. nachstehender  Pressemeldung jetzt wohl auch an der Universität Mainz.

Mit nur 100.000 Hektar Weinbaufläche in Deutschland, bei 8 Mio. Hektar Rebfläche weltweit (Stand 2006) will  Deutschland gleich dreimal Weltspitze sein – was möchte man mehr! Wir können es uns halt leisten 😉

Freundliche Grüße
der glückliche Weintrinker

Pressemeldung: http://www.uni-mainz.de/presse/38802.php

Wein-Metropole Mainz: Weinwissenschaft auf dem Weg zur Weltspitze
 
JGU bündelt die vielfältigen Forschungen zum Thema Wein im Interdisziplinären Arbeitskreis „Rebe und Wein“ 20.07.2010

Ein schier unerschöpflicher Fundus an Wissen über Wein findet sich in den 10 Fachbereichen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Dieser Wissensschatz wird nun in einem Interdisziplinären Arbeitskreis (IAK) gebündelt und dadurch auch national und international sichtbar. „Wir haben hier an unserer Universität so viele verschiedene Fachgebiete, die sich mit Reben und Wein befassen, wie wohl keine andere Institution in Deutschland“, betonen die beiden Initiatoren des IAK, Prof. Dr. Helmut König vom Institut für Mikrobiologie und Weinforschung und Prof. Dr. Heinz Decker vom Institut für Molekulare Biophysik der JGU. Auf dieser breiten Basis soll die Weinforschung ausgebaut werden, um die Universität und die Stadt Mainz in Sachen Weinwissenschaft und Weinkultur an die Weltspitze zu führen.

Das Spektrum der Wissensgebiete rund um das Thema Wein reicht von der Medizin, Pharmakologie und Biophysik über Literaturgeschichte, Religion und Psychologie bis hin zu den Sprachwissenschaften und Wirtschaftsfragen. So befasst sich der Arbeitsbereich Chinesische Sprache und Kultur in Germersheim beispielsweise mit Weinkulturen zwischen Georgien und China, der Einfluss von Wein auf die Gesundheit wird in der Gutenberg-Herz-Studie der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz berücksichtigt und Psychologen erforschen die Auswirkung des Umgebungslichts auf den Weingeschmack. Mit der Bedeutung von Wein in der Bibel beschäftigen sich Forscher am Seminar für Altes Testament und Biblische Archäologie.

Auch die weinspezifischen Disziplinen sind in Mainz gut aufgestellt: Mit dem Institut für Mikrobiologie und Weinforschung (IMW) besteht nicht nur eine Forschungseinrichtung zur Identifizierung von Mikroorganismen und Inhaltsstoffen auf den Trauben, im Most und im Wein, sondern auch ein Servicezentrum für Weinbauern, die eigene Hefe- und Bakterienstämme einsetzen möchten, um eine ganz individuelle Weinnote hervorzuheben. „Wir erforschen zum Beispiel auch, wie es zur mikrobiellen Bildung von biogenen Aminen kommt, auf die manche Leute sehr empfindlich reagieren“, erläutert König. In einer weiteren Arbeitsgruppe des IMW wird der Stoffwechsel weinrelevanter Milchsäurebakterien untersucht. Das Institut für Molekulare Biophysik untersucht Proteine im Wein, die unter Umständen allergische Reaktionen auslösen können. Das Institut für Pharmakologie befasst sich mit den polyphenolischen Inhaltsstoffen – insbesondere Resveratrol – im Wein. Das Institut für Molekulargenetik, Gentechnologische Sicherheitsforschung und Beratung hat das Traubengenom im Blick.

All diese Aspekte und viele weitere sind Thema der Vorlesungsreihe „Weinwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz“, die im Sommersemester 2010 zum zweiten Mal stattfand – u.a. mit Beiträgen über Wein und Klimaänderung (Institut für Physik der Atmosphäre), Weinkultur in Rom (Historisches Seminar), Weinwirtschaft (DLR, Oppenheim) und Marketing (Deutsches Weininstitut). Die Vortragsreihe ist mit einer „Wein-Erlebnis-Probe“ auf einem Weingut in Oestrich-Winkel ausgeklungen. Hier konnten die Exkursionsteilnehmerinnen und -teilnehmer den Einfluss der Umgebungsfarbe auf den Geschmack des Weins hautnah erleben.

Die Reihe „Weinwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz“ wird auch künftig im Rahmen des neuen IAK „Rebe und Wein“ von den beiden Initiatoren Prof. Dr. Helmut König und Prof. Dr. Heinz Decker veranstaltet. Darüber hinaus werden die vielfältigen Forschungsarbeiten in Zukunft jährlich bei der Mainzer Weinwissenschaftlichen Tagung präsentiert, Drittmitteleinwerbungen werden im Rahmen des IAK verstärkt und Kooperationen mit dem Netzwerk „Great Wine Capitals“ und der Wissenschaftsstadt Mainz weiter verfolgt.

Die Beiträge der Vorlesungsreihe „Weinwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität“ der Sommersemester 2009 und 2010 werden demnächst im Fachbuch „Kulturgut Wein“ im Spektrum Akademischer Verlag erscheinen.

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Die Diplom-, Master- und Bachelor-Abschlüsse des Sommersemesters 2010 verteilen sich wie folgt auf die Studiengänge: Weinbau und Oenologie 86, Getränketechnologie 30, Landschaftsarchitektur 22, Internationale Weinwirtschaft 19, Gartenbauwissenschaft 10, Gartenbaumanagement 2.

 

So viele Jungakademiker wie noch nie zuvor haben in Geisenheim ihre Zeugnisse und Urkunden erhalten. Das jetzt abgeschlossene Sommersemester bildet mit 169 Absolventen die Rekordmarke. Nicht nur deshalb äußerten sich die Verantwortlichen zuversichtlich: „Der Campus wächst nach wie vor“, sagte Dekan Otmar Löhnertz und die Marke von 1000 Studierenden werde „klar überschritten“.

Den dennoch günstigen Betreuungsschlüssel hob Detlev Reymann hervor, der Präsident der Hochschule RheinMain, zu der der Fachbereich Geisenheim gehört. Demnach kommen dort 40 Studierende auf einen Dozenten, während dasVerhältnis in der Goethe-Universität in Frankfurt 1:80 betrage. Von einer „nationalen Einrichtung“ sprach Helmut Dietrich, der stellvertretende Direktor der Forschungsanstalt.

Als „gut aufgestellt“ bezeichnete Löhnertz zusammenfassend die Rheingauer Hochschule. Der Gedanke, über das Studium hinaus Netzwerke zu pflegen, prägte außerdem die Reden bei der Absolventenfeier. In diesem Sinne berichtete Robert Lönarz als Präsident des Alumni-Verbandes, dass auch die Vereinigung der ehemaligen Geisenheimer kontinuierlich größer werde.

Für fachliche Diskussion

Wohl aufgrund dieses Selbstbewusstseins fielen die Aussagen über den umstrittenen rheinland-pfälzischen Weinbau-Studiengang knapp aus, obwohl die öffentliche Diskussion weiterhin andauert. Über „atmosphärische Störungen von der anderen Rheinseite“,  räsonierte der Dekan nur kurz bei hochsommerlichem Wetter im Park des Campus-Geländes. Dietrich wollte gar als gebürtiger Saarländer und nach 29 Jahren Forschung in Geisenheim „nicht die Politik der Pfälzer kommentieren“. „Nicht notwendig“ nannte Lönarz die Kündigung des Staatsvertrages und den Weinbau-Studiengang in Neustadt an der Weinstraße. Er plädierte jedoch dafür, „eine „fachliche Diskussion in unserer Branche mutig zu unterstützen“.

Weiterelesen im Wiesbadener Kurier, Thorsten Stötzer, 19.7.2010

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Aus dem Wiesbadener Tagbelatt vom 21.07.2010 

„Durch ihre praxisnahe Lehre und Forschung wird die Forschungsanstalt Geisenheim immer mehr zu einem attraktiven Partner für mittelständische Unternehmen der Wein- und Getränkebranche und deren Zulieferer im In- und Ausland. Dies gilt sowohl für die Entwicklung von neuen Verfahren zur Verbesserung der Produktqualität als auch für Verbesserungen in der Überwachung von Herstellungsprozessen.

Kleine und mittlere Unternehmen verfügen häufig nicht über genügend Anbauflächen, kostenintensive Labor- oder Technikumseinrichtungen, oder auch nicht über entsprechend ausgebildetes Personal, um Produktentwicklungen im eigenen Betrieb durchführen zu können. Um dasuropäische Union ein Förderprogramm aufgelegt, das es den Betrieben ermöglicht, den für die Produktentwicklung benötigten Forschungsbedarf weitestgehend durch Zuschüsse der EU zu finanzieren.

Im laufenden Jahr wurden bereits drei Projekte an die Forschungsanstalt vergeben, die sich mit der Verbesserung der Traubengesundheit, der Überwachung der alkoholischen Gärung wie auch der Reifung der Weine auf der Hefe beschäftigen. Beteiligt sind dabei unter der Koordination von Professorin Rauhut (Fachgebiet Mikrobiologie und Biochemie) die Fachgebiete Phytomedizin, Kellerwirtschaft sowie Weinanalytik und Getränkeforschung. Die Unternehmen kommen aus Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich, der Schweiz, Finnland, Irland und der Türkei. „Diese Projekte zeigen deutlich, dass wir keine abgehobene Forschung im Elfenbeinturm durchführen“, so der Direktor der Forschungsanstalt Geisenheim Prof. Dr. Schultz, „sondern angewandte Forschung, die zeitnah in die Praxis umgesetzt werden kann“. Mit den durch die Projekte eingeworbenen Finanzmitteln wird zeitlich befristet zusätzliches Personal an der Forschungsanstalt Geisenheim beschäftigt“

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Megan chats with Christian Hirsch, a hot young German winemaker who’s accent is as charming as his wine. Christian dispels the myth of sweet German wines, and shares shows us how to give his Lemberger a „sexy, good, twist!“ Prost!

Viele Geisenheimer Studierende nutzen die Möglichkeit über Geisenheim in aller Welt Erfahrung zu sammeln. Vermittelt werden die Kontakte durch den Auslandsreferenten Andreas Binzel, 06722-502768

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Mit dem Preis wird die bestbewertete Abschlussarbeit im Rahmen des deutsch-italienischen Doppel-Diplomabkommens der Hochschule RheinMain mit den drei Partnerinstitutionen – den Universitäten Trient und Udine sowie des Agrarinstitutes San Michele all´Adige – prämiert. Die Auszeichnung wurde nach dem langjährigen Dekan des Fachbereiches, Professor Dipl.-Kfm. Karl Bayer benannt.

Lucio Bortolotti, geb. 05.01.1986 in Trento / Italien

Eingriffe zur Korrektur der Eisenchlorose bei der Rebe in der fortgeschrittenen Wachstumsphase: Veränderungen der Spadgradienten entlang des Triebes und Anwendung der NDVI-Bewertung als mögliches Schätzinstrument

Referent: Herr Prof. Dr. Otmar Löhnertz
Korreferent: Herr Prof. Dr. Duilio Porro, Istituto Agrario di San Michele all’Adige

Simone Maistri, geb. 09.05.1986 in Rovereto / Italien

Expression von Genen, die für die Aromenentwicklung bei Chardonaytrauben mitverantwortlich sind (V.vinifera L.)

Referent: Herr Prof. Dr. Rühl
Korreferent: Frau Prof. Dr. M. Stella Grando, Istituto Agrario di San Michele all’Adige

Der Preis, je 1000 Euro, wurde durch den Präsidenten der Hochschule RheinMain, Prof. Dr. D. Reymann, übergeben!

Herzlichen Glückwunsch!

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