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Archive for Dezember 2009

Quelle: Der Westen /Foto : Andreas Köhring

Ein schöner Bericht der WAZ NewMedia GmbH & Co. KG zum Jahreswechsel – 30.12.2009, von Julia Damm

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/Prosit-Herr-Winzer-id2327232.html

„Philipp Marxen aus Mülheim studiert Internationale Weinwirtschaft. Und das ist eine unglaublich geschmacksintensive Angelegenheit

Leidenschaften lassen sich nur schwer verbergen. Auch Philipp Marxen gelingt es nicht. Wenn er über Rebschnitt spricht, von guten Fruchtruten und schlechten Fruchtbomben erzählt, von Körper, Aroma, Versekten und Terroir, dann merkt man: Er hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Der 24-Jährige schließt gerade sein Studium der Internationalen Weinwirtschaft ab.

Sieht man ihn im elterlichen Geschäft an der Düsseldorfer Straße, scheint es ganz logisch, dass Philipp Marxen diesen beruflichen Weg eingeschlagen hat. An einem langen, hölzernen Tisch sitzt der 24-Jährige, Regale mit Weinflaschen im Rücken, Kisten mit Weinflaschen vor sich und urige, aber weiß getünchte Weinkelleratmosphäre rundum. Seinen Eltern gehört das Mülheimer Weincontor. Aber so klar, wie es scheint, war es nicht, betont Philipp. „Ich habe mein kaufmännisches Fachabi gemacht und wollte mich in den Bereich Eventmanagement orientieren.” Doch dann fuhr er mit seinem Vater in den Rheingau, um auf Schloss Johannisberg Wein zu holen. Der Ausflug wurde zum Aha-Erlebnis. „Alleine die Kulisse ist überwältigend.” Und als dann noch der Betriebsleiter von der Ausbildung zum Winzer erzählte, war Eventmanagement vergessen.

„Dieser Beruf ist einfach unheimlich abwechslungsreich. In den warmen Monaten ist man in den Reben, im Herbst im Keller und zwischen den Jahren reguliert man mit dem Rebschnitt die Reben für das nächste Jahr.” Zwei Jahre dauerte Marxens Ausbildung zum Winzer. Wie man das Lianengewächs Wein in Drahtrahmen biegt und befestigt, lernte er da, die neue Ausschnitt-Philosophie, die Generationen spaltet und alles über Rebsorten, Pilzbefall und, und, und.

Dieses Wissen war Voraussetzung fürs Studium der Internationalen Weinwirtschaft in Geisenheim. Das klingt für den Laien nach Spaß-Studiengang – und damit liegt die Fantasie des Unwissenden gar nicht so weit daneben. „Wir haben sehr von den Studiengebühren profitiert”, sagt Philipp. Die Professoren kauften reichlich Unterrichtsmaterial ein. „Ab dem dritten Semester hatten wir zwei, drei Weinproben in der Woche.” Klingt nach viel Spaß, ist aber durchaus Arbeit, bei der ein Wein bepunktet wird. Die Skala reicht von 1 (nicht genießbar) bis 5 (sensationell). „Man muss viel probieren, um einen Wein einordnen zu können.”

Ganz am Anfang standen an der Fachhochschule Sensorik-Kurse an, in denen nicht Wein, sondern Zucker- und Zitronenwasser ins Glas kam. „Jeder empfindet das anders. Ich kann noch heute Säure besser schmecken als Süße.” Und bis heute schmecken ihm Weine aus der „Alten Welt” besser als Tropfen aus der „Neuen Welt”, also aus Amerika, Australien, Chile etc. „Mir sind die einfach zu viel von allem. In Europa wird noch mehr mit den Händen gemacht. Wein schmeckt jedes Jahr anders, weil die Umweltbedingungen anders sind.” Doch alleine durch seine Ausbildung im Rheingau habe er eine Affinität zum Riesling, der „wichtigsten deutschen Traube”.

Über Wein kann Philipp Marxen stundenlang erzählen, erklären. Denn nur durch die Nähe zum „Produkt Wein” wurde ihm der betriebswirtschaftliche Teil seines Studiums, das zudem Weinbau, Kellerwirtschaft und Marketing umfasste, nicht zu theoretisch. „Wein trinkt man nicht alleine, sondern mit Freunden oder bei einem guten Essen.” Wein ist für Philipp Genuss, und er genießt es, sich damit zu beschäftigen.

Nie ohne ein Gläschen Champagner ins neue Jahr

Zu Silvester, da hält es Philipp Marxen mit Altbewährtem, gehört ein Glas Champagner. „Es gibt natürlich auch schönen Sekt oder Prosecco”, räumt er ein, „aber zum Anstoßen gehört für mich persönlich Champagner.” Das dürfe man sich ruhig mal gönnen. Doch alle Kneipengänger können aufatmen: Philipp ist dem deutschen Nationalgetränk nicht völlig abgeneigt: „Ich trinke auch schon mal ein Bier.” Wobei er die Mengenangabe durchaus ernst meint.“

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Robert Ley , Foto: Gerry Huberty

Seit kurzem ist Robert Ley Direktor des Luxemburger Weinbau-Instituts.

Ein Bericht aus der Luxemburger Post von Jeroen van der Hoef

Seit dem 1. Dezember ist Robert Ley Direktor im Weinbau-Institut in Remich. Zu Beginn seiner neuen Funktion sprach der 54-Jährige mit dem „Luxemburger Wort“ und ging dabei auf die Aufgaben ein, die ihn erwarten. (…)

„In Zukunft müssen wir an der Luxemburger Mosel mehr zusammenarbeiten.“

Wormeldingen, Gießen, Geisenheim, Luxemburg

Völliges Neuland betritt Ley nicht. In erster Linie hat er seine Wurzeln an der Luxemburger Mosel. In seiner Jugendzeit wuchs er in Wormeldingen als Sohn einer Winzerfamilie auf. „Diese Arbeit interessiert mich natürlich sehr“, betont der IVV-Direktor. Er studierte an der Universität von Bordeaux Önologie und ist seit 1979 Diplom-Önologe.

Zu seinem Lebenslauf zählt auch seine langjährige Tätigkeit an der Universität Gießen sowie im Institut für Betriebswirtschaft und Marktforschung der Forschungsanstalt für Weinbau, Gartenbau, Getränketechnologie und Landespflege Geisenheim im Bundesland Hessen. Seit 1988 ist er Doktor der Agrarwissenschaften. Seine berufliche Karriere begann er am „Lycée technique agricole“ in Ettelbrück. Von 1990 bis 2009 stand er als Generalsekretär der Landwirtschaftskammer im ständigen Kontakt mit dem Institut in Remich.

„IVV soll Kompetenzzentrum für den Weinbau werden“

Quelle: http://www.wort.lu/wort/web/europa_und_welt/artikel/65006/wir-muessen-mehr-zusammenarbeiten.php

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Mitgliederversammlung 2009 unter der Leitung von Dr. Franz Josef Jung

Die GFFG ist einer von drei Gesellschaftern der Campus Geisenheim GmbH – http://www.campus-geisenheim-gmbh.de

Vor mehr als 30 Jahren wurde die GFFG durch den Direktor der damaligen „Hessischen Lehr- und Forschungsanstalt“, Prof. Dr. Paul Claus, als Förderinstitution ins Leben gerufen. Die enge Verbindung der Einrichtung hatte zur Folge, dass sich eine Reihe bekannter Persönlichkeiten aus Wein- und Gartenbau als Gründungsmitglieder zur Verfügung stellten. Die Arbeit der Gründer ist sicher nicht einfach gewesen, mussten doch viele Regularien erledigt werden, wie z. B. Formulieren der Satzung, Werbung von Mitgliedern, u. v. m. Man muss an dieser Stelle Herrn Prof. Claus danken, der als Geschäftsführer einen Gutteil dieser Lasten zu tragen hatte und sich dieser mühevollen Aufgabe stellte.
Die Idee, eine Fördereinrichtung einer auf dem wissenschaftlichen Sektor tätigen Einrichtung an die Seite zu stellen, war sicher zu der damaligen Zeit sehr ungewöhnlich, hat aber durch die finanzielle Entwicklung öffentlicher Forschungseinrichtungen eine aktuelle Bestätigung erfahren. Aktives „Sponsoring“ ist mehr denn je angesagt: Die Etats schrumpfen zusehends, währenddessen die Anforderungen an die Forschungsarbeiten steigen.
Zum einen erkennen die Berufsstände und die der Forschungsanstalt verbundene Industrie zunehmend, dass die Probleme und deren Lösungen immer komplexer werden und sie mit den eigenen zur Verfügung stehenden Ressourcen nicht mehr oder nur mit großen Kraftanstrengungen gelöst werden können. Zum anderen haben aber auch die Forschungseinrichtungen nur begrenzte Möglichkeiten, durchaus berechtigten Fragestellungen, die an sie zur Lösung herangetragen werden, nachzukommen.
Die vielfach beschworene „Globalisierung“ leistet hierzu ein Übriges: Neue Erkenntnisse werden rasend schnell verbreitet und die Unsicherheit in vielen Branchen steigt, wie damit umzugehen sei: Aufgreifen, verwerfen oder auf die eigenen Bedürfnisse hin zu modifizieren!
Hier sieht die GFFG ihre Chance sich als Förderer des Dialogs zwischen Forschungsnutzern und Anbietern einzuschalten.
Die Empfehlungen des Vorstandes der GFFG sehen aber noch ein Stück mehr vor, nämlich auch den Dialog zwischen Wissenschaftlern zu fördern. Dazu wurden in der Vergangenheit durch die GFFG zwei Appartements auf dem Gelände der Forschungsanstalt komplett ausgestattet, die nun für Forschungsgäste und Studenten zur Verfügung stehen.
Die GFFG ist der Meinung, dass gute Forschung nur innerhalb eines freizügigen Austausches von Erkenntnissen gedeihen kann und betrachtet es als zwingend, dass sowohl Wissenschaftler nach Geisenheim kommen müssen als auch „Geisenheimer“ sich in der Fremde umzuschauen und wertvolle Kontakte zu knüpfen haben, wenn der derzeitige Leistungsstandard gehalten werden soll.
Die GFFG hat mit ihrem bescheidenen Beitrags- und Spendenaufkommen in den letzten Jahren immer wieder kleinere Stipendien vergeben und Reisekostenzuschüsse gewährt, damit dieser so wichtige Prozess in Gang gesetzt wird.
In der Folge entstanden Beziehungen, die sowohl in festen Kooperationen einmündeten als auch in locker organisierten Arbeitsgruppen. Entscheidend ist dabei vor allen Dingen eines, dass die Forschungsanstalt Geisenheim Zugang zu der internationalen Gemeinschaft der Wissenschaftler findet und einen vorderen Platz in der angewandten Forschung im Wein- und Gartenbau einnehmen kann.
Prof. Dr. K. Schaller, 2008

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Gartenbaustudenten von der Forschungsanstalt Geisenheim lernen im Rahmen Ihres Studiums u. a. die gartenbauliche Marktlehre in der Theorie. Die dazugehörigen Lehrveranstaltungen beinhalten neben Marketing und Marketingplanung auch die Grundlagen des Konsumentenverhaltens. Weiterhin werden die Lehrinhalte auf die Gartenbranche übertragen und auf die Besonderheiten in der grünen Branche Rücksicht genommen.

Im Rahmen der Vorstellung der grünen Handelswelt werden im Hörsaal auch Fachhandelskooperationen behandelt. Der vermittelte Lehrstoff wird anschließend durch Exkursionen ergänzt und vertieft. So führte eine Exkursion der Studenten im Dezember 2009 unter Leitung von Dozentin Frau Eike Kaim zum Besuch der SAGAFLOR-Zentrale in Baunatal und anschließend zum SAGAFLOR-Systempartner-Mitglied „grün erleben Tropica“ in Kriftel.

Kira Dicke und Benjamin Kulemann von der SAGAFLOR AG begrüßten die Studenten des 5. Semesters sehr gerne und informierten über die Kernbereiche der SAGAFLOR. Sie stellten die Basisleistungen der SAGAFLOR-Mitgliedschaft gemeinsamer Einkauf, Zentralregulierung, Absatzberatung und Hilfe beim individuellen Marketing vor.

Weiterhin wurden die System- und Fachgruppen Bellandris, grün erleben, „…da blüh´ ich auf!“, Magnolia und Teichkönig gesondert betrachtet und deren weiterführende Leistungen dargestellt.

Insbesondere wurde auf die Unterschiede der Verpflichtungen und Rechte zwischen Basismitgliedschaft SAGAFLOR und der System-/ Fachgruppenmitgliedschaft eingegangen.

Die SAGAFLOR informierte über Anforderungen an eine Mitgliedschaft in der Fachhandelskooperation für inhabergeführte Gartencenter, Baumschulen und Einzelhandelsgärtnereien und räumte im Rahmen der Präsentation Vorbehalte gegen eine Mitgliedschaft aus. Vor allem auf den Punkt, dass die Gärtner Bedenken haben, Ihre Individualität zu verlieren, wurde explizit eingegangen. Herr Kulemann führte aus, dass jedes Mitglied selber entscheidet, welche Leistungen es in Anspruch nehmen möchte und welche nicht. Erst mit einer Systemmitgliedschaft erhöht sich die Verpflichtung, aber auch deutlich die zur Verfügung gestellten Leistungen. Für das Jahr 2010 plant die SAGAFLOR die Umsetzung einiger Großprojekte, so zum Beispiel das Beratungskonzept „Pimp up your Gartencenter“. Das erste Konzept für alle Gartencenter, Baumschulen, Einzelhandelsgärtnereien, welches sich vollständig mit Ware, Sortimenten, Kundenorientierung, Storedesign und Umsatzoptimierung gesamtheitlich beschäftigt. Dieses wird die SAGAFLOR auf der IPM 2010 vorstellen.

Im Anschluss der Präsentation in Baunatal fuhr die Studentengruppe zum Mitglied der SAGAFLOR „grün erleben Tropica“ in Kriftel, wo sie sich die positiven Erfahrungen aus Mitgliedersicht vom Inhaber Herrn May aus erster Hand berichten lassen konnten. Die Studenten entdeckten viele Aspekte der Praxis, die bereits im Hörsaal in der Theorie behandelt wurden. So macht der Unterricht doch Spaß. Abwechslungsreich, die Verbindung von Theorie und Praxis und eine tolle Vorbereitung auf zukünftige Aufgaben der Studenten. Die Forschungsanstalt Geisenheim und die SAGAFLOR sind sich beide einig, dass diese Verbindungen wichtig sind und zukünftig gerne von beiden Seiten gefördert werden. (sagaflor)

Quelle: llgemeine News


Link:
www.sagaflor.de

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Geisenheimer Villa Monrepos in HDR

Quelle: Michael Pieper, Sebastian Schams - bildgebend.de

Der Weblog der Künstler: http://bildgebend.de/

Was ist aber  HDR? – auch mir stellte sich diese Frage.

Nach Wikipedia:

Ein High Dynamic Range Image (HDRI, HDR-Bild, „Bild mit hohem Dynamikumfang“) oder Hochkontrastbild ist ein digitales Bild, das die in der Natur vorkommenden großen Helligkeitsunterschiede detailgetreu speichern kann. Herkömmliche digitale Bilder, die dazu nicht in der Lage sind, werden hingegen als Low Dynamic Range Images oder LDR-Bilder bezeichnet.

HDR-Bilder können von Spezialkameras aufgenommen, als 3D-Computergrafiken künstlich erzeugt oder aus einer Belichtungsreihe von LDR-Fotos rekonstruiert werden. Bisher existieren nur wenige Ausgabegeräte, die zur Anzeige von HDR-Bildern fähig sind. Auf herkömmlichen Bildschirmen und Medien können sie nicht direkt dargestellt werden, sondern müssen mittels Tone Mapping in LDR-Bilder umgewandelt werden, indem die Helligkeitskontraste des HDR-Bildes verringert werden. Ungeachtet dieser Einschränkung können ausgehend von HDR-Bildern Über- und Unterbelichtungen vermieden, Bilddetails besser erhalten und weiterreichende Bildbearbeitungen vorgenommen werden. Nicht nur die Fotografie und Computergrafik, sondern auch Anwendungen wie die Medizin oder virtuelle Realität profitieren von diesen Vorteilen. […]

Weiterlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/High_Dynamic_Range_Image

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