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Archive for April 2009

2009-04-292017_20nt20wc3b6rner20assmannshausen2028

Im Rahmen der 17. Nassauer Tafel, einer Veranstaltungsreihe von   Klaus-Peter Willsch (MdB), die dieses Mal im Weingut Kloster Eberbach in der Domäne Assmannshausen ausgerichtet wurde, konnte ich einen informativen Abend mit einem sehr guten Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, Vorsitzender des Vorstands des Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), mitverfolgen.  Die Weine wurden vorgestellt vom Betriebsleiter der Staatsweingüter Ralf Bengel (Geisenheimer Absolvent). Auch der neue Landtagsabgeordnete Hans-Peter Seyffardt (Geisenheimer Absolvent) war vor Ort.

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pascholdProf. Dr. habil. Peter-Jürgen Paschold, Fachgebietsleiter Gemüsebau zählt seit Jahren zu den weltweit bekanntesten Wissenschaftlern  der Spargelforschung.

„Zu den gesundheitlichen Vorzügen zählt die DGE die bioaktiven Substanzen. Saponine und Flavonoide stehen im Ruf, Krebs sowie Herz-Kreislauferkrankungen vorzubeugen. „Grüne und die hierzulande relativ seltenen violetten Stangen gelten als noch gesünder als die weißen. Eine rosa Färbung ist Zeichen eines hohen Gehalts an wertgebenden und geschmacksbildenden Bestandteilen“, sagt Prof. Peter-Jürgen Paschold von der Forschungsanstalt für Wein- und Gartenbau Geisenheim (Hessen).

Er erforscht unter anderem Zusammensetzung und Anbau des Spargels. Auf dessen Heilkraft vertraute schon die Antike. So schrieb der griechische Arzt Hippokrates den Wurzeln einen stopfenden Effekt zu, die harntreibende Wirkung war geschätzt.

Damit Vitamine und Spurenelemente erhalten bleiben, wird Spargel am schonendsten über Wasserdampf gegart. „Beim Dünsten oder Braten gehen ebenfalls wenige Inhaltsstoffe verloren“, sagt Georg Köster. Der Spargel- und Erdbeerbauer aus Bad Zwischenahn (Niedersachsen) hat im Internet eine umfangreiche Informationsseite rund um Spargelkultur und -kult zusammengestellt.

Ins Kochwasser gehören etwas Salz, Butter und eine kleine Menge Zucker. „Ein intensiver Bitter-Geschmack lässt sich damit aber nicht neutralisieren. Denn im Topf ist nichts schiefgegangen, der Spargel wurde zu nah am Wurzelstock gestochen“, erläutert Köster. Anschließend können Wasser und Schalen zu Suppe weiterverwertet werden. Dazu wird eine Mehlschwitze mit der Flüssigkeit, Sahne und Eigelb aufgefüllt. Zum Abschmecken reichen Salz, Pfeffer, Muskat und Paprikapulver. Spargelstückchen geben Biss.

Bei verfeinerten Varianten kommen ein Schuss Weißwein in die Suppe oder Parmaschinken sowie geröstete Toastbröckchen auf den Teller. Zu den alten Rezepten, die Georg Köster ausgegraben hat, gehören Spargelbrötchen: Ausgehöhlte Milchbrötchen werden mit einer Masse aus gegarten, mit Kalbfleischbrühe, Sahne und Eigelb zu einer Soße verquirlten Köpfen gefüllt und in Schmelzbutter braun gebacken. Brotrinde dient dabei als Deckel.

Für das Edelgemüse greifen Verbraucher tief in die Tasche. Die Preise erklärt Peter-Jürgen Paschold mit dem hohen Aufwand für Anbau und Ernte, bei der jede Stange einzeln aus der Erde geholt wird. „Teuer war Spargel schon immer“, sagt Paschold.

Eine „königliche Speise“ zu sein, verdankt die Pflanze Ludwig XIV. von Frankreich. Er ließ sie in speziellen Gewächshäusern anbauen, um das ganze Jahr über in den Genuss zu kommen. Moderne, ambitionierte Hobbygärtner ziehen Spargel im Garten. Die sogenannten Spargelkronen wiegen zwischen 50 und 100 Gramm und sind laut Paschold in Gärtnereien oder Gartencentern zu bekommen. Zu Hause kommen die Setzlinge in etwa 20 Zentimeter tiefe Gräben. Diese werden verfüllt und im nächsten Jahr zu einem Damm aufgeschüttet. Etwa zwei Wochen später können die ersten weißen Stangen aus eigenem Anbau geerntet werden.“

Pressetext: Mitteldeutsche Zeitung

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1237373697724

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spanien

Nach dem Seminar in Geisenheim geht es nach Denver, Houston, Boston,..Washington und Malmö … http://www.spainwines.es/en/calendar.php

Spanish Wine Education Program
This is a 3-day professional training course on Spanish wines. This program provides to the participants 2 certifications: “Spanish Wine Educators” and “Certificate on Andalusia and its Wines”. There will be a theory and practical exam. The top 15 high-scorers will be entitled to an all-inclusive trip to visit the most important of the Spanish wine regions. (Travel to and from Spain not included). 20% discounts to accredited Wine & Spirit Education Trust and Society of Wine Educators students, graduates and staff. Contact us to get your discount code.

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geisenheimAls Campus Manager freut man sich natürlich besonders, wenn der Campus eine Vielzahl von Veranstaltungen beheimatet. An diesem Samstag besuchten eine Gruppe von italensichen Oenologen, internationalen Sommeliers, die Spain Wine Academy und eine Gruppe Geisenheimer Gartenbau-Ingenieure unseren Lehr- und Forschungsstandort.

Sommelier Spring Class 
 Auf Einladung des Deutschen Weininstituts (DWI) versammelten sich 63 Sommeliers und 11 Master of Wine am 25. April 2009 in der Fachhochschule zur „Sommelier Spring Class“.
 
Zentraler Bestandteil des erstmals in dieser Form durchgeführten, ganztägigen  Schulungsworkshops waren Vorträge zum Thema Weinmarkt, organischer Weinbau und Geschmackssensorik. Ein abwechslungsreicher Mix aus Theorie, Verkostungen und Weinbergsexkursionen zu unterschiedlichen Weinfachthemen führte die Weinkenner näher an Themen rund um Qulitätsweine aus deutschen Anbaugebieten heran.

„Wir sind stolz, eine so große, qualifizierte Gruppe von Sommeliers aus Top-Restaurants der ganzen Welt bei uns zu Gast zu haben. Sie sind wichtige Multiplikatoren, die den Weg für die Weine unserer Erzeuger in die Exportmärkte bereiten“, erläutert DWI-Leiter Marketing Steffen Schindler.

Im Anschluss an den Workshop hatten die Teilnehmer am Wochenende die Gelegenheit zwei weitere Veranstaltungen zu besuchen, den Ball des Weines in Wiesbaden sowie die Mainzer Weinbörse, die beide vom Verband der Prädikatsweingüter (VdP) erfolgreich durchgeführt wurden. Am Montag, den 27. April 2009 brachen die Gäste des DWI in Gruppen zu vier verschiedenen Informationsreisen durch die deutschen Weinbaugebiete auf.

Peter Csizmadia-Honigh, Manager des „Institute of Master of Wine“ in London, hofft auf eine Neuauflage des Programms in 2010. „Die Teilnehmer bestätigen mir unisono, dass sie durch diese Schulung, einschließlich der Besichtigung von Weingütern, viele neue Erkenntnisse über deutsche Qualitätsweine gewonnen haben“, so der Bildungsmanager. „Ich hoffe daher, dass das Deutsche Weininstitut (DWI) die Sommelier Spring Class auch im kommenden Jahr durchführen und erneut junge Meinungsmacher fachlich überzeugen kann.“

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Natürlich freuen wir uns auf dem Campus Geisenheim auch wieder einige tapfere junge Mädchen am Girls Day 2009  begrüssen zu dürfen. Man entdeckte sie im Bodenkundelabor, in der Medienwerkstatt, in der Phytomedizin …

Eine dreier Girlscrew hatte das Thema „Drei Girls machen den Campus unsicher…“, welches sie mit modernsten Medien erfolgreich umsetzen konnten. Auch der neue Direktor, Prof. Dr. Hans-Reiner Schultz, wurde nicht verschont, aber er nahm dies sehr gelassen!

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Für eine Woche wird jetzt der Blog keine Neuigkeiten aus Geisenheim bringen können, da ich mit der WEINELF Deutschland (www.weinelf.de) in der Toskana für die neue Saison trainieren werde.

Mit dabei u.a Andreas Stigler (Weingut Stigler, Baden), Karl-Josef Lauzi (Rottkäppchen-Mumm), Edmund Diesler (WZG Möglingen), Jürgen Fladung (Vizepräsident SV Wehen-Wiesbaden), Christian Wolf (Mövenpick Wein) … 

Das Agrihotel Elisabetta von Luigi Brunetti befindet sich in einer herrlichen Hügellage, in Collemezzano, ein kleiner Ort einst im Adelsbesitz, nur wenige Kilometer vom Thyrrhenischen Meer der Etruskischen Riviera entfernt. Dieses kleine, mittelalterliche Dorf wurde schließlich Ortsteil von Cecina in der Provinz Livorno.

Das Landgut und das antike Gutshaus (heute das Heim der Besitzer) liegen eingebettet in 25 ha Weinberge, Olivenhaine und Obstplantagen. Das Agrihotel Elisabetta verfügt über 31 Doppelzimmer, 3 Suiten für 4 bzw. 6 Personen sowie 2 Ferienwohnungen, die geschmackvoll im typisch toskanischen Landhausstil und mit jeglichem modernen Komfort eingerichtet wurden.

Zum Agrihotel Elisabetta gehört auch ein Restaurant mit großem Saal sowie Bar, in dem man die köstlichen Gerichte der gesunden und naturreinen Küche des Küchenchefs Luigi Brunetti kosten kann. Er verwendet möglichst seine eigenen Gutsprodukte wie Wein, Olivenöl und Obst.

 

„Im Alter von nur 14 Jahren meldete sich der temperamentvolle Luigi Brunetti, der aus dem 4.000 Einwohner (davon 300 Köche) zählenden Ort Mandatoriccio in der Provinz Cosenza stammt, an der berühmten Hotelfachschule in Castelfusano in Rom an. Diese Schule bot eifrigen Schülern einen guten Start in der Arbeitswelt. Dank seines Tatendrangs erlangte er schon recht bald ausgezeichnete Resultate. Dies war der Anfang einer brillianten Karriere, welche den jungen Luigi in die besten italiensichen (Montecatini, Cernobbio, Villa d’Este), schweizer (Lausanne), spanischen, französischen (Côte d’Azur), londoner und schließlich deutschen Restaurants brachte. Anfangs wollte Luigi nur eine Saison in Deutschland bleiben, aus der schließlich 25 lange Jahre wurden. Während dieser Zeit schaffte er es, ein renommiertes Restaurant im Frankfurter Randgebiet (Neu Isenburg) aufzubauen.“ [Zitat: www.Toskana.net]

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p1020817Der Redakteur Bernd Minges, Wiesbadener Kurier, führte ein Gespräch mit dem neuen Direktor.

Kompletter Artikel: http://www.wiesbadener-kurier.de/region/rheingau/geisenheim/6669745.htm

„Hans Reiner Schultz ist Nachfolger von Klaus Schaller als Direktor der Forschungsanstalt Geisenheim. Auf den 50-Jährigen warten viele “Baustellen“. Die Zukunft der wissenschaftlichen Einrichtung mit rund 320 Beschäftigten beurteilt er positiv.

Sein Vorgänger Professor Klaus Schaller hat gerade erst das 19 Millionen teure Zentrallabor eingeweiht, das als eines der modernsten Laboratorien in der Wein- und Gartenbau-Forschung gilt. Das heißt aber nicht, dass der neue Direktor, Professor Hans Reiner Schultz, keine Baupläne mehr auf den Tisch bekäme. Seine Kollegen nennen ihn jetzt schon “Bob, den Baumeister“. Denn dank 6,2 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket geht es gleich weiter: Als nächstes sollen die denkmalgeschützten Gebäude der Phytomedizin und Mikrobiologie grundlegend saniert werden. Damit nicht genug: Das alte Institutsgebäude, das direkt ans Zentrallabor angrenzt, soll abgerissen und neu aufgebaut werden. Schon jetzt fehlen wieder Büroflächen.

Campus-Planung

Geisenheim hofft auf weitere 27 Millionen Euro aus dem Hochschul-Investitionsprogramm Heureka. Das Geld könnte für die Umsetzung des Campus-Plans genutzt werden, der gegenwärtig für die grundlegende räumliche Neuordnung von FAG und Fachhochschule erarbeitet wird. Südlich der Bahnlinie soll künftig nur noch die Villa Monrepos als Wissenschafts- und Lehrstandort erhalten bleiben. Die Gebäude der Bodenkunde und Weinanalytik an der Rüdesheimer Straße könnten nach der Sanierung als Gästehäuser für ausländische Wissenschaftler genutzt werden.

Geplant sind zudem ein neues Getränke- und Sensorikzentrum, das direkt am Zentrallabor angebaut werden könnte. Handlungsbedarf besteht bei den hohen Energiekosten von rund einer Million Euro jährlich.

Starker Verbund

Dass Detlev Reymann als ehemaliger Geisenheimer jetzt Präsident der Fachhochschule (FH) und Otmar Löhnertz als FH-Dekan in Geisenheim Ansprechpartner ist, die beide den FAG-FH-Verbund aus dem Effeff kennen, erleichtert Schultz den Start. Er ist in diesen Wochen dabei, sich aus seinem früheren Fachgebiet Weinbau “auszuklinken“. Dabei könne er auf ein gutes Team vertrauen. Die Fachgebietsleitung wird kommissarisch Manfred Stoll übernehmen.

Neben den Investitionen des Landes Hessen, die zeigen, dass der Standort aufgewertet werden soll, kommt es für Schultz darauf an, den Wissenschaftsbetrieb “zukunftssicher“ zu machen und Geisenheim weiter international zu positionieren. Seine internationale Erfahrung war bei der Stellenbesetzung ein Auswahlkriterium. Der 50-Jährige hält es für außerordentlich wichtig, dass sich Geisenheim als Knotenpunkt in einem internationalen Forschungsnetzwerk für Sonderkulturen ­ Wein-, Obst- und Gemüsebau ­ behauptet und einbindet. Er sieht es als vorrangige Aufgabe, dieses Netz mitzuknüpfen. An Forschungsprojekten über die Ländergrenzen hinweg führe längst kein Weg mehr vorbei.

Als Beispiel nennt Schultz die Untersuchung, wie Pflanzen auf die zunehmende CO2-Belastung reagieren. “Das kann ein Land allein nicht stemmen.³ Oder das Vordringen neuer Pflanzenkrankheiten und Schädlinge. Beim Klimawandel seien zuverlässige Modelle erarbeitet werden, aber die beziehen sich alle auf eine Höhe von zwei Metern über dem Boden, sagt Schultz. Für den Agrarbereich komme es aber auf die Temperatur direkt über dem Boden an.

Schultz optimistisch

Die Forschungsanstalt hat intern längst damit begonnen, über Fachgebiete hinweg zusammenzuarbeiten. Zum Beispiel bei Fragen wie: Was sind wertvolle Inhaltsstoffe von Pflanzen? Wie kann man den Wasserstress und -verbrauch angesichts zunehmender Trockenphasen steuern?
Ganz entscheidend für den weiteren Wissenschaftsbetrieb wird es sein, ob im Landeshaushalt die zehn gewünschten “Post doc-Stellen“ für bereits promovierte Wissenschaftler, die befristet an bestimmten Projekten arbeiten, genehmigt werden.

Trotz der vielen Baustellen, blickt Schultz optimistisch in die Zukunft. Zum einen sei bei den Beschäftigten großes Potenzial abrufbar, zum andern sei Geisenheim ein “Kleinod“, das aufgrund der kurzen Wege und des Verbunds mit der FH sehr leistungsfähig sei. Wichtig sei es, dass die Leistungen auch nach außen dringen. Dafür sei ein Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit für den gesamten Campus erforderlich.“

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