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Archive for Mai 2010

Ursula Federhen und Hans-Joachim Karl  wurden mit viel Anerkennung in den Ruhestand verabschiedet.
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Foto: Dr. Stoll

Foto: Dr. Stoll

Die schöne Villa Monrepos, der Gründersitz der Forschungsanstalt Geisenheim, wäre schon aus energiewirtschaflichen Gründen dringend zu sanieren Der Direktor hat ein 5-köpfiges Energieteam einberufen, um Schwachstellen zu erkennen.

Energie Cup Hessen

Der „Energie Cup Hessen“ ist ein Energiesparwettbewerb zwischen ca. 40 Landesliegenschaften. Ziel des Wettbewerbs ist es, durch energiesparendes Verhalten der Mitarbeiter den Verbrauch der teilnehmenden Liegenschaften an Strom, Heizenergie und Wasser zu senken.

Im Fokus des „Energie Cup Hessen“ steht das Nutzerverhalten: Prognosen besagen, dass allein durch Verhaltensänderungen im Bereich der Energienutzung 10 % – 20 % des Energieverbrauchs der Dienststellen eingespart werden können. Neben den Einsparungen durch verändertes Nutzerverhalten soll der „Energie Cup Hessen“ dazu beitragen, die Themen „Energiesparen“ und „CO2-Minderung“ in das Bewusstsein der Beschäftigten zu rücken und dort auch über die Laufzeit des Wettbewerbs hinaus zu verankern.

Am „Energie Cup Hessen“ nehmen Gebäude in ganz Hessen mit unterschiedlichen Nutzungen teil, z.B. Finanzämter, Gerichtsgebäude, Fachhochschul- und Universitätsgebäude mit verschiedenen Nutzungen und Forstämter. Für eine bessere Vergleichbarkeit werden unter den Teilnehmern Gruppen mit ähnlichen Nutzungen gebildet.

http://www.hessen-nachhaltig.de/web/co2-neutrale-landesverwaltung/energie-cup-hessen

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Paul Grotes neuer Krimi spielt im Rheingau. Foto: RMB/Margielsky

Ein Bericht von Mirja Pütz vom 22.5.2010 im Wiesbadener Tagblatt

Bei einer Lesung an der Weinhochschule Geisenheim stellte der Autor sein Buch „Rioja für den Matador“ vor. Natürlich stilsicher mit Weinprobe.

Eigentlich ist Paul Grote ein waschechter Berliner. Die Hauptstadt zeichnet sich zwar nicht gerade als bekanntes Weinanbaugebiet aus, „aber eines Tages werde ich sicher auch ein Buch schreiben, das in Berlin spielt, schließlich haben wir inzwischen acht unterschiedliche Lagen“. Noch ist es aber nicht so weit. Für die Recherche zu seinem achten Buch lebt Grote momentan in Geisenheim und schnuppert Weinhochschulatmosphäre, denn die Geschichte wird zwischen Studenten und Dozenten, Hörsälen und Studentenwohnheimen angesiedelt sein.

„Ich bin mal gespannt, was unsere Forschungsanstalt Spannendes hergibt“, sagt Otmar Löhnertz. Ein bisschen durfte der Dekan schon in den Unterlagen von Grote blättern und verrät, dass etliche Beobachtungen „wie die Faust auf Auge“ passen. Wenn das Buch nächstes Jahr im September erscheint, wird es vielleicht auch eine Lesung mit Riesling – Verkostung geben. Dieser Abend gehörte aber den spanischen Weinen. Genauer gesagt, dem Tempranillo und dem Crianza. Beides Weine, die Grotes Protagonisten Henry Meyenbeeker auf seiner Reise durch die Niederungen der spanischen Weinindustrie in „Rioja für den Matador“ begegnen.“

http://www.main-spitze.de/nachrichten/polizei/8928966.htm

„Es ist absolut spannend ein Teil eines Romans zu werden“, so der Kommentar einer Studierenden, die Paul Grote in einer Vorlesung kennenlernte.  „Geisenheim ist Kult … hier trifft sich die internationle Weinwelt“

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Einen tollen Einsatz zeigten Geisenheimer Studierende in der letzten Woche bei der Vorbereitung der Weinkostung zum Thema „Weinland Spanien“‚; Dr. Rainer Jung, der Leiter der Geisenheimer Weinsensorik, zeigte sich begeistet. Es zeigt einmal mehr, dass ein Studium in Geisenheim  mehr als  reine theoretische Wissensvermittlung ist, man lebt mit dem Kulturprodukt Wein….und ein Spaß gehört auch immer einmal dazu!

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Der Weinbau ist für Grote der rote Faden, der sich durch alle Länder zieht. Sein Blick über das Weinglas fiel auf Italien, auf Frankreich und Spanien, auf Portugal und Österreich, die Schweiz. Wieder trat Grote neue Reisen an, sprach mit Winzern, befragte Kellermeister, fotografierte Weinberge, Kellerein und probierte …
Grotes Kriminalroman „Tod in Bordeaux“ handelt von einem deutschen Weinhändler und seinem besten Freund, einem französischen Winzer. Es war das erste Buch der europäischen Reihe.

http://www.paul-grote.de

Autorenlesung am 20. Mai 2010, 19:00 Uhr, Gerd-Erbslöh-Hörsaal, Campus Geisenheim
s.
http://www.campus-geisenheim-gmbh.de/de/weiterbildung.html?events%5BshowUid%5D=225&cHash=0848194927

Rioja für den Matador ist der 3. Band aus der Reihe „Der Mensch, der Wein – und das Böse“.

…aus dem Inhalt:

Wer steckt hinter den Angriffen auf die Kooperative LAGAR? Önologe Jaime Toledo bittet einen deutschen Journalisten um Hilfe. Doch kaum ist Henry Meyenbeeker in Laguardia eingetroffen, verunglückt der Önologe tödlich. Nichts deutet auf einen gewaltsamen Tod hin …

War der Önologe die Schlüsselfigur, für die man ihn hält? Verfolgen ihn seine ehemaligen Chefs der Großkellerei noch über den Tod hinaus mit ihrem Hass?
Ohne Toledo scheint die Kooperative zum Unter-gang verurteilt. Da wird Meyenbeeker selbst zur Zielscheibe: La Rioja wird für Meyenbeeker zur tödlichen Arena, der Journalist zum Stier, und der Matador bereitet seinen Auftritt vor – der Tag des Stierkampfes rückt näher …

Bislang erschienen sind:
– Tod in Bordeaux
– Bitterer Chianti
– Verschwörung beim Heurigen
– Der Portwein-Erbe
– Der Wein des KGB

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Geisenheimer Professoren forschen auch auf dem Gebiet der Mathematik für die Praxis – hier ein Beispiel von Prof. Dr. Kai Vellten.

Wiesbadener-Kurier, 12.5.2010, von Parik Körber

http://www.main-spitze.de/region/hochschulen/wiesbaden/8885896.htm


FORSCHUNG Zwei Doktoranden der Hochschule in Geisenheim arbeiten an Strömungsmodellen/ „Angewandte Mathematik“ wird neues Fach

Die Aufgabenstellung klingt eigentlich ganz einfach: Das Spülwasser muss rein in die Mehrweg-Flasche und wieder raus. Gut gereinigt müssen die Flaschen sein, die als Pfandgut wieder mit Bier, Wasser, Limonade und anderen Getränken befüllt werden.

Doch so einfach ist das Ganze auch wieder nicht, ganz im Gegenteil. Getränkefirmen geben hunderttausende Euro aus, um den effektivsten Weg zu finden, wie eine Flasche gespült werden kann. Und hier leisten zwei Doktoranden der Hochschule RheinMain am Standort Geisenheim ihren Beitrag: Friedrich Geiger und Claus Meister.

Jeden „Winkel“ säubern

Die Doktorarbeit von Friedrich Geiger beschäftigt sich nämlich mit der Frage, wie das Wasser eingespritzt werden muss, damit es einerseits schnell geht, aber dennoch jeder „Winkel“ in der Flasche gesäubert wird. Die andere Arbeit von Claus Meister ist die logische Ergänzung und berechnet, wie das Spülwasser so schnell wie möglich wieder aus der Falsche herauskommt.

Der Mathematik-Professor Kai Velten bringt das Problem auf den Punkt: „Umso mehr Wasser ich einspritze, desto langsamer fließt es heraus.“ Und heute käme es darauf an, Flaschen in Höchstgeschwindigkeit, mit möglichst wenig Wasser und möglichst kleinen Maschinen zu spülen. Für eine Software, die das berechnet gäben Unternehmen schon mal eine halbe Million Euro aus. Doch die beiden Doktoranden Geiger und Meister entwickeln eine Null-Euro-Lösung. Der Kern ihrer Promotion ist, sogenannte Open-Source-Programme zusammenzuführen und weiterzuentwickeln. Auf die lizenzfreien Open-Source-Programme kann jeder kostenlos zugreifen und sie weiterentwickeln.

Eine „immense wirtschaftliche Bedeutung“, spricht Velten den beiden Forschungsarbeiten zu. Denn schließlich kosten Open Source-Programme die Getränkehersteller nichts.

Vor allem sparen Programme, die die Strömung des Spülwassers in der Flasche simulieren, kosten- und zeitaufwändige Versuche ein. Ergebnis der Simulationen und Modellrechnungen kann auch eine ganz neue Bierflasche sein, eine, die sich superschnell spülen lässt. „Wir schaffen die Möglichkeit, diese Flasche zu entwickeln“, sagt Velten.

Die Anwendung für die Getränkeindustrie ist nur ein Beispiel für die Anwendung von Strömungssimulationen. Auch bei der Aerodynamik, etwa im Automobilbau, spielt die Windströmung eine wichtige Rolle, weil sie Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch hat.

Die beiden Doktorarbeiten im Fachbereich zeigen, dass das Thema Forschung längst an der Hochschule RheinMain angekommen ist. Die beiden Diplom-Ingenieure Geiger und Meister sind zwei von insgesamt 70 Doktoranden, die an der Fachhochschule betreut werden. Im Falle der beiden Geisenheimer Nachwuchswissenschafler wird die Promotion erst durch eine Zusammenarbeit mit der Technischen Universität in Berlin – im Studiengang Brauereiwesen – möglich. Fachhochschulen dürfen keine Promotionen erteilen. „Wir wünschen uns das Promotionsrecht“, sagt Mathematik-Professor Velten.“

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