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Archive for Mai 2009

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Heute morgen war der Schrecken gross!  Die Geisenheimer Feuerwehr  war mit mehreren Löschzügen auf dem Campus im Einsatz. Das Fachbereichssekretariat brannte aus. In einem provisorischen Sekretariat konnten heute aber die Studierenden schnell wieder, wie gewohnt, umfassend betreut werden – Dank vieler Helferinnen und Helfer von Forschungsanstalt und Fachhochschule.

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Hochschultag27Mai

Der Geisenheimer Asta-Vorstand mit  Anne Plaschke und Daniel Panytsch haben ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Anschließend gibt es zum 2x das große Fest im Park der Villa Monrepos.

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Hiroyuki Kusuda, ein Geisenheimer Alumnus, studierte 1997 in Geisenheim Weinbau und Oenologie.  Heute betreibt er erfolgreich ein Weingut in Neuseeland.

Ein Bericht von Jancis Robinson in The Financial Times vom 23. Mai 2009 zeigt die wichtige Bedeutug Geisenheims in der globalen Weinwirtschaft:

„The next step was to acquire a proper, international winemaking education, preferably in English. Kusuda applied to Davis in California and Roseworthy in Australia but was not impressed by how much extra they wanted to charge foreign students. Geisenheim in Germany was more welcoming – although when he applied he couldn’t even count in German. With a determination that should by now be evident, he raced through the Geisenheim course and delivered his thesis, on the effect of different sorts of clarification on yeast activity, on December 1 2000, eight days before the birth of his second child.

Kusuda headed for New Zealand to work as an assistant to his friend Kai Schubert, who had been a few years ahead of him at Geisenheim. This led him to the tiny town of Martinborough, which has become a gourmet mecca for North Islanders in spite of a population of not much more than 1,000.“

http://www.ft.com/cms/s/2/e765d1cc-465c-11de-803f-00144feabdc0.html

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Weinfilmnacht

Der Wiesbadener Kurier titelt in seiner Ausgabe vom 21.5.2009:

“ Rieslingflasche gerettet
WEINFILMER Projekt der Fachhochschule soll Lust auf Genuss machen

„Film ab!“ hieß es elfmal bei der Weinfilmnacht im Gerd-Erbslöh-Hörsaal der Fachhochschule. Zwischen 43 Sekunden und mehreren Minuten dauerte eine Vorführung und das Publikum feierte jede mit Applaus. Erstmals hatten alle 150 Erstsemester in Weinbau und Önologie, Getränketechnologie und Internationale Weinwirtschaft an dem Projekt teilgenommen, das Robert Lönarz zu seiner Vorlesung angewandte Informatik anbot.
Der Rotwein tanzt im Glas
Jeder Film machte auf überraschend andere Art Lust auf Wein. Auf die sachliche Argumentation über das Wohlgefühl im Weinladen folgte der kurze Spot, bei dem Rotwein im Glas tanzte. Ein Bademeister rettete im Rüdesheimer Hallenbad statt der Ertrinkenden die Rieslingflasche aus dem Becken. Im romantischen Siegerfilm gewann der Bordeauxtrinker die junge Frau auf Partnersuche und im witzigsten Film gesundete ein Schwerkranker schlagartig, als er einen Schluck Wein trank, wurde aber gleich darauf zum Hit „I feel good“ vom Zug am Geisenheimer Bahnübergang überrollt.
Zutat für Zaubertrank
Bei den Sonderpreisen verband ein Film Wein und Fußball in Deutschland und Südafrika, wanderte eine Flasche scheinbar selbstständig durch Geisenheim und entdeckte Asterix Wein als Superzutat für den Zaubertrank. „Das war ein schönes Projekt“, schwärmten die Studenten und dankten für die „tolle Unterstützung“. Einige hatten mit Jakobi an einem weiteren Wochenende zusätzliche Filme gedreht, die ebenfalls für Begeisterung sorgten.
Dekan Professor Otmar Löhnertz betonte, „der Einsatz neuer Medien in der Weinbranche“ gewinne ständig an Bedeutung. Ebenso neu war, dass ihm dabei gleich drei Profis zur Seite standen: Designer Gero Sievers half den Studenten, aussagekräftige Etiketten zu entwerfen, der Experte Hans Jakobi begleitete das Filmen von der Theorie bis zum Schnitt und Informatikerin Martina Weindl die technische Umsetzung.
Auswahl fiel schwer
Unter dem Motto „Wein & Medien & Ich“ entwickelten die Studenten neben den Etiketten Filme, die für Wein und vino24.de warben. Denn mit ihrer Tochter Vino, die 15 Läden und den Internetvertrieb umfasst, sponserte die Wein International AG das Projekt. Sie stellte auch die Jury und übernahm die Prämierung.
Im Wechsel präsentierten Nina Holzrichter, Andreas und Katharina Pieroth mit der Ankündigung „And the winner is“ die besten Filme und betonten, wie schwer die Wahl war. Warum wurde bei den Vorführungen klar.

http://www.wiesbadener-kurier.de/region/rheingau/geisenheim/6870652.htm

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Ein Projekt im 1. Semester des Lehrbeauftragten Dipl.-Des. Wolf Gero Sievers im Rahmen meiner Lehrveranstaltung  „Angewandte Informatik“.

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„Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.“.  Dr. Richard von Weizsäcker

Eduard von Lade, der Gründer der Forschungsanstalt Geisenheim, war auch ein erfolgreicher „Hobby“-Astronom.

Im Nachlass des Heimatdichters Rudolf Dietz (Hematmuseum Naurod) befindet sich ein Relief-Mondglobus, den er 1897 im Auftrag von Eduard von Lade aus Geisenheim modelliert hatte. Er zeigt auf der einen Hälfte die sichtbare Seite des Mondes als Relief; mittels einer einfachen technischen Vorrichtung kann man auf der anderen Hälfte die Namen der Krater ablesen.

Nach Eduard von Lade  wurde einmal ein Kleinplanet (340)Eduarda und zum anderen der Mondkrater Lade benannt.

(340) Eduarda ist ein Asteroid des Hauptgürtels. Er wurde am 25. September 1892 in Heidelberg vom deutschen Astronomen Max Wolf entdeckt.

Der Asteroid wurde nach dem deutschen Amateur-Astronomen Eduard von Lade benannt.

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Exkursion an die Mosel

Exkursion an die Mosel

 

Heute habe ich einen informativen Bericht von 2001 über das Weinbaustudium in Geisenheim bei Jobber (www.jobber.de) gefunden. Hier ein Auszug:
Auf dem Campus der Fachhochschule Wiesbaden (Anmerkung von mir: und Forschungsanstalt Geisenheim) gärt in Dutzenden Glasballons gärt Most. Doch wenn der Inhalt zu Wein geworden ist, wird ihn niemand trinken. Dafür erforschen die Studenten des Fachbereichs Weinbau und Getränketechnik in der Geisenheimer Fachhochschule seine chemische Zusammensetzung, und lernen viel über die Seele des Weins.Inmitten von Weinbergen am Südhang des Taunus, im hessischen Geisenheim liegt der Campus. Traubenlesen, Weinbau- und Kellertechniken, Rebenzüchtung und Weinchemie: Ein umfangreiches Paket aus Theorie und Praxis müssen die Studierenden schultern, um nach acht Semestern Studium das im deutschsprachigen Raum einzige FH- Diplom zum Weinbau-Ingenieur zu bekommen. Egal ob sie das Familienweingut übernehmen, in Verbänden oder in der Wirtschaft arbeiten wollen, die Studenten müssen mal im Weinberg oder im Labor Schädlinge aufspüren, mal pauken sie in den Hörsälen Mathe, Biologie oder Wirtschaft.

Önologie, die Wissenschaft vom Wein, wird immer beliebter. 135 Studenten haben sich im diesjährigen Wintersemester in Geisenheim eingeschrieben. Im Vergleich zu den Erstsemesterzahlen von vor vier Jahren ist das ein Zuwachs um 50 Prozent. «Gegen die steigende Konkurrenz aus dem Ausland haben die Winzer in Deutschland die beste Chance, wenn sie immer auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand sind», begründet der Dekan des Fachbereiches, Otmar Löhnertz, den regen Zulauf. Langsam wird es voll auf dem Campus, der erst vor drei Jahren neue Hörsäle, eine Mensa und eine große Bibliothek bekommen hat. «Aber bis jetzt konnten wir noch jeden Studenten gut versorgen», sagt Karl Bayer, der 18 Jahre lang Dekan des Fachbereichs war und das Amt in diesem Sommer abgegeben hat.

An der Weinbau-Hochschule greifen Forschung und Lehre eng ineinander. Die an die FH gekoppelte Forschungsanstalt, die bereits im Jahr 1872 als königlich preußische Lehranstalt gegründet wurde, forscht regelmäßig im Auftrag des Bundesministeriums für Verbraucherschutz. Beispielsweise untersuchen die Wein- Wissenschaftler, ob es in Deutschland erlaubt sein sollte, den Most zur Steigerung der Qualität zu konzentrieren.

«Das sind ganz aktuelle weinbaupolitische Fragen», sagt Bayer, «davon profitieren die Studierenden erheblich». Das bestätigt auch der Deutsche Weinbauverband in Bonn. «Gerade heute, wo der internationale Wettbewerb in der Weinwelt schärfer wird, ist es wichtig, dass die jungen Ingenieure auch wissenschaftliches Know-how mitbringen», sagt Verbandsreferent Klaus Rückrich.

Im Fach Sensorik begeben sich die angehenden Wein-Experten auf die Suche nach der Harmonie zwischen Augenschein, Geruch und Geschmack: Schmeckt der Wein so, wie er riecht? Wie kann ich einen bestimmten Geschmack im Gedächtnis behalten? Und wie in Worte fassen? Thymian, Geranie, Vanille? «Das ist kein Zauber, sondern eine Trainingsfrage», sagt Alison Crary, die aus Kalifornien zum Studium nach Hessen kam. Dabei ist das Training nicht mit einer feucht-fröhlichen Weinprobe zu verwechseln. «Zwei Stunden lang 50 Weine zu testen, erfordert eine ungemeine Konzentration. Da wir gespuckt und nicht geschluckt», betont Crary.

Damit die Studenten den Weinbau von der Pike auf kennen lernen, ist eine Lehre oder zumindest ein sechsmonatiges Praktikum, beispielsweise bei einem Winzer, Pflicht. Die meisten Studenten kommen ohnehin aus einer Winzerfamilie, fast die Hälfte von ihnen aus Rheinland-Pfalz. So war bei Silke Hüther, 22, als Tochter eines Südpfälzer Winzers die Leidenschaft für den Wein mit in die Wiege gelegt. Mit 18 war sie Weinkönigin, heute studiert sie in Geisenheim im 3. Semester.

Genau wie Winzertochter Elske Schönhals, 23, aus Rheinhessen bringt sie in den Semesterferien das Neueste aus der Weinbau- Forschung mit nach Hause. «Wenn wir kommen, schlagen unsere Eltern schon die Hände über dem Kopf zusammen», schmunzelt Schönhals. Denn der Geisenheimer Lehrmeinung eile zwar weltweit ein erstklassiger Ruf voraus. «Doch meine Familie muss abwägen, was wir zu Hause umsetzen können. Die Finanzen spielen auch eine Rolle.»“

Quelle: 2001 Deutsche Presse Agentur (dpa)

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