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Archive for the ‘Deutsche Oenologen’ Category

Jury-Tischgruppe mit Dipl.-Ing. Michael Ludwig (3. v. l.)

Jury-Tischgruppe mit Dipl.-Ing. Michael Ludwig (3. v. l.)

Die Jury setzt sich zusammen aus Spirituosenexperten verschiedener beruflicher Herkunft. Darunter Qualitätsfachleute der Industrie, Wissenschaftler aus Forschungsanstalten, Barkeeper mit jahrelanger Spirituosen- und Cocktailerfahrung und Destillateure bzw. Inhaber eigener Brennereien.

Dipl.-Ing. Michael Ludwig, der übrings morgen am 29. August 2010 40 Jahre jung wird – vorab herzlichen Glückwunsch – ist als studierter Geisenheimer Getränketechnologe Leiter des Getränketechnologischen Zentrums der Forschungsanstalt Geisenheim, Beiratsvorsitzender des Arbeitskreises Getränketechnologie im Bund Deutscher Oenologen und u.a. Schatzmeister der WEINELF Deutschland.

Internationaler Spirituosen Wettbewerb ISW

Geschichte, Hintergründe, Ziel

Seit vielen Jahrhunderten werden Spirituosen gebrannt und getrunken und Anlässe hierzu gibt es viele. Die Vielfalt ist enorm: Angefangen von der Klaren Spirituose bis hin zu Obstbränden und Likören. In vielen Ländern ist die Spirituose ein fester Bestandteil eines kultivierten Lebensstils und haben ihren Platz in den Sortimenten des Handels. Vor diesem Hintergrund wurde 2004 der Internationale Spirituosen Wettbewerb ISW gegründet. Ziel dieses Wettbewerbs ist die Position der Spirituose zu festigen und ihr neue Impulse zu geben.

Der Internationale Spirituosen Wettbewerb steht für eine seriöse und perfekte Veranstaltung. Mit Hilfe der Sonderpublikation „ISW-Spezial“, in der alle Gold- und Silbermedaillengewinner aufgelistet sind, erhält der Verbraucher eine wertvolle Orientierung.

Verkostung

Die Juroren sind renommierte Experten aus Forschungsanstalten, den Reihen der Hersteller, des Handels und der Gastronomie, die tagtäglich mit Spirituosen zu tun haben. Die strenge Prüfung erfolgt nach einem einzuhaltenden Muster. Zunächst wird die Spirituose nach dem Aussehen bewertet, also nach Farbe und Klarheit. Danach ist die Sensorik gefragt: Der Verkoster beurteilt den Geruch des Produkts nach seiner Reintönigkeit und Typizität. Dann geht es zum Schmecken. Die Zunge muss bestätigen, was Auge und Nase wahrgenommen haben. Anschließend geben die Juroren ein Urteil über den Gesamteindruck ab. Dabei geht es um die Harmonie der Aromen und dem Alkohol.

Das Schema, das für die Kriterien Aussehen, Geruch, Geschmack, Harmonie/ Gesamteindruck jeweils gewichtete Punktzahlen vorsieht, ergibt im Idealfall eine Summe von 100 Punkten.

Jede Spirituosen wird von einer Kommission, die sich jeweils aus 5-6 Juroren zusammen setzt, verkostet und bewertet.

Vermarktung

Über die preisgekürten Spirituosen und ihre Erzeuger berichtet ausführlich ein ISW-Spezial, welches mit einer Auflage von über 100.000 Exemplaren allen Wein-, Getränke sowie Gastronomie-Zeitschriften des Meininger Verlags beigelegt wird. In unserer Recherche Datenbank im Internet erfährt der Interessent detaillierte Informationen zu allen prämierten Spirituosen und ihren Erzeugern.

URL:  www.mundus-vini.de

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Beitrag im Wiesbadener Tagblatt anläßlich der Wiesbadener Weinwoche 2010.

Winzer aus Leidenschaft – never stop thinking http://www.schoenleber-bluemlein.de/philosophie-leidenschaft.htm

Seit 1746 beziehungsweise 1792 ist der Weinbau in den Familien Schönleber und Blümlein bezeugt. In der 12. Generation bewirtschaften wir nunmehr 10 ha Rebfläche, für die mein ehemaliger Studienfreund „Tom“ Hillabrand Verantwortung übernimmt. Der gebürtige Franke, ebenfalls Diplom-Oenologe und ein ausgewiesener Experte im Weinberg, praktiziert einen hochwertigen, im Einklang mit der Natur stehenden Weinbau. Die Basis hierfür sind fachkundig gepflegte Weinberge, die zu über 40 Prozent in den priviligierten „Ersten-Gewächs-Lagen“ zu finden sind. Besonderes Augenmerk gilt den alten Rebstöcken, die uns bei niedrigsten Erträgen hochreife, extraktreiche Trauben liefern. 45 Prozent dieser Rebflächen sind über 30 Jahre alt!

Mitglied in der VEG-Geisenheim Alumni Association und dem Bund Deutscher Oenlogen!

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Neue URL: www.betriebsleitertagung.de

Am 07. September 2010 findet die diesjährige Betriebsleitertagung „Weinbau und Kellerwirtschaft“ im Gerd-Erbslöh-Hörsaal (HS 30) auf dem Campusgelände in Geisenheim statt.

In diesem Jahr wird es ein sehr vielseitiges, aktuelles Tagungsprogramm mit Vorträgen aus allen im Weinbereich aktiven Fachgebieten der Forschungsanstalt Geisenheim geben!

Mit Themen aus der Pflanzenernährung, Rebenzüchtung, dem Weinbau, Technik und Phytomedizin, der Mikrobiologie, Kellerwirtschaft, Analytik und Vermarktung wird ein breites Spektrum an aktuellen Forschungsergebnissen angeboten.
 
Wir laden Sie hiermit herzlich zum Besuch unserer Tagung ein! Nutzen Sie die Gelegenheit, vor der diesjährigen Ernte neue Informationen aus Geisenheim zu gewinnen und mit Kollegen aus der Branche zusammen zu treffen.

Schauen Sie einfach mal in unser Tagungsprogramm!

Diese Veranstaltung wird unterstützt vom Bund deutscher Oenologen und dient den Geisenheimer Absolventen als järhliche berufliche Weiterbildung (VEG-Geisenheim Alumni Assocation e.V.).

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Dennis Lehmen als Student in Geisenheim 2008

Dennis Lehmen ist Mitglied im Bund Deutscher Oenologen und in der Geisenheim Aumni Association. Wir wünschen ihm in der verantwortlichen Position viel Erfolf.

Der Betrieb von Alfred Kallfelz hat einen ganz besonderen Charakter, was ich bei drei Exkursionen mit Studierendend des 6. Semesters Weinbau und Oenologie selbst erleben durfte.   Rüdiger Nilles hatte dort einen sehr guten und erfolgreichen  Job gemacht!

Auszug aus  Best-of.wine.com von Mario Scheuermann:

„Dennis Lehmen (27) wird neuer Erster Kellermeister beim Weingut Albert Kallfelz. Als einer der jüngsten Nachwuchs-Kellermeister Deutschlands tritt Dennis Lehmen zum 1. Juni 2010 die Nachfolge von Rüdiger Nilles an, der das Weingut Kallfelz nach 14 Jahren erfolgreicher Arbeit verlässt, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen.

Der Diplom-Ingenieur Weinbau & Oenologie Dennis Lehmen ist von Kind auf an mit Weinanbau groß geworden. Was auf dem elterlichen 4 ha-Weingut in Zell-Kaimt begann, führte zum Studium an der Université de Bourgogne in Dijon (Frankreich) im Burgund sowie an der Fachhochschule Geisenheim. Hier krönte Lehmen seine Hochschul-Ausbildung mit der Abschlussnote 1,7 und der Entgegennahme des Deutschen Oenologenpreises 2009 des BDO (Bund Deutscher Oenologen) für seine herausragende Diplomarbeit zur Beerenfarbe des Rieslings in Zusammenhang mit der Lesereifebestimmung. Praktische Erfahrungen sammelte er nicht nur bis zuletzt im elterlichen Betrieb, sondern auch auf renommierten Weingütern wie den Rieslingspezialisten Vollenweider (Traben-Trarbach), Prinz von Hessen (Johannisberg) und dem Bioweingut Hamm (Oestrich-Winkel) sowie internationalen Erfahrungen im Chateau de Capitoul im französischen Languedoc und auf dem Weingut Waimea Estates Limited in Nelson, Neuseeland.“

Untersuchungen zur Korrelation von Farbparametern intakter Rieslingbeeren mit Inhaltsstoffen als Beitrag zur LesereifebestimmungRef.: H.-R, Schultz – M. Lafontaine

In dieser Arbeit wurde der Begriff der „physiologischen Reife“ recherchiert. In der Literatur wurde die Verfärbung der Beeren (speziell auch bei Riesling) während der Reife immer wieder mit der physiologischen Reife in Zusammenhang gebracht. Dieser Zusammenhang wurde untersucht.

Hierzu wurden die biochemischen Ursachen für die Entstehung und Entwicklung von Farbstoffen sowie parallel die Entwicklung der qualitätsbestimmenden Inhaltsstoffe in den Beeren untersucht und dokumentiert. Die Färbung der (weißen) Beeren ist ein Produkt aus den unterschiedlichen Entwicklungen der Konzentrationen sowie Zusammensetzungen von Chlorophyll, Carotinoiden und Polyphenolen. Direkte Zusammenhänge zwischen der Beerenfarbe und den qualitätsbestimmenden (sekundären) Inhaltsstoffen wurden beschrieben: Carotinoide, die eine gelb-orange Färbung aufweisen, sind Präkursoren für C13-Norisoprenoide, die für das typische Riesling-Aroma eine bedeutende Rolle spielen, aber im Übermaß ebenso den negativen Petrolton hervorrufen können. Außerdem tragen wahrscheinlich die Polyphenole, speziell die Flavonoide in der polymerisierten (Zusammensetzung  von mehreren kleinen Molekülen zu einem größeren) Form während der Reifephase zu den gelb-braunen Farbtönen der Beeren bei, während sie gleichzeitig die Qualität des potenziellen Lesegutes verändern.

Als Hauptgrund für die Verfärbung der Beeren wurde die Belichtung der Traubenzone ausgemacht, da die meisten Veränderungen der Farbstoffe als Reaktion auf UV-Licht angesehen werden müssen.

Die Farbe der Beeren von 14 unterschiedlichen Riesling-Varianten wurde regelmäßig mit einem Spektralphotometer im CIELAB-Farbraum gemessen und die erhaltenen Farbparameter L*, a*, b*, C*, h° sowie ein Farbindex namens CIRG wurden auf Korrelationen mit Inhaltsstoffen überprüft. Starke Korrelationen mit der Verfärbung der Beeren wiesen die Konzentration der glycosidisch gebundenen Aromavorstufen (GG) sowie der Säureabbau auf. Nahezu kein Zusammenhang bestand zwischen dem Mostgewicht und der Beerenfarbe.

Die Methodik der Farbmessungen an Traubenbeeren wurde eingehend beschrieben und auf Reproduzierbarkeit geprüft und die Grundlagen der Farbmetrik sowie des CIELAB-Farbraumes wurden dargestellt.

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Der_Oenologe_6_09_Seite_1 Mein Editorial in der Zeitschrift „Der Oenologe“ Ausgabe Juni 2009 habe ich in meiner Funktion als Vizepräsident des Bundes Deutscher Oenologen und als Präsident der VEG-Geisenheim Alumni Association geschrieben.

 

Gesellschaftliche, berufliche und private Beziehungen müssen sich seit jeher der menschlichen Eigenart  stellen, nämlich, dass Neues zunächst mit Neugier und Interesse, Gewohntes jedoch eher mit Gelassenheit und Desinteresse wahrgenommen und behandelt  wird. 

Die Auswirkung dieser Tatsache ist sehr vielschichtig. Zerstört diese in privaten Beziehungen schnell ein wertvolles Vertrauensverhältnis, ist sie hingegen in der Berufswelt in der Form eines Job-Wechsels – zur beruflichen Weiterentwicklung und Karriereförderung –  gewünscht.  In einer Gesellschaft ist die Wechselwirkung zwischen Neuem und Altem ein natürlicher Prozess, dessen Ergebnis die Ausbildung einer Tradition ist.

 

Als neu gewählter Präsident der VEG – Geisenheim Alumni Asscociation habe auch ich den Reiz einer neuer Aufgabe aufgegriffen. Dabei wird mein Anspruch sein,  einem traditionellen Verband eine moderne Ausrichtung zu geben.

 

Die Vereinigung verfolgt seit 1894 lt. Satzung das Ziel, „Forschung, Wissenschaft und Lehre an der Hochschule und an den Einrichtungen der Forschungsanstalt Geisenheim, bzw. deren Vorgängereinrichtungen und eventuellen Nachfolgeeinrichtungen in Geisenheim, sowie den Kontakt und Erfahrungsaustausch zwischen den Absolventen, den Professoren, Mitarbeitern und Studenten, zu fördern.“

 

Wir stehen als VEG mit mehr als  2000 „Geisenheimern“ seit über hundert Jahren mit Leidenschaft für dieses Ziel ein.

 

Die positive Entwicklung am Campus Geisenheim, der, ähnlich wie Silicon Valley für die IT-Branche, derzeit im Bereich der Sonder- und Intensivkultur Wein- und Gartenbau ein weltweit bekannter Ort für hervorragende Wissenschaft, Lehre und Praxis ist, geht weiter. Ein neues, junges Leitungsteam ist angetreten, um auf solider Wissensbasis und zukunftsgewandten Bauinvestitionen in Millionenhöhe neue Zeichen zu setzen.  Mit dem neuen Präsidenten der Fachhochschule Wiesbaden (ab 1.9.2009 Hochschule RheinMain), Prof. Detlev Reymann, der selbst viele Jahre in Geisenheim Gartenbau-Ökonomie gelehrt hat, dem neuen Direktor der Forschungsanstalt Geisenheim, Prof. Dr. Hans Reiner Schultz und dem Dekan des Fachbereich Geisenheim, Prof.  Dr. Otmar Löhnertz, verfügt Geisenheim über exzellente und innovative Führungskräfte mit weitreichenden Ideen.

 

Neuen Bildungsabschlüssen, wie beispielsweise dem „Bachelor“, begegnen wir als Geisenheimer Alumni offen, wenngleich nicht unkritisch, hat uns doch der „Diplom-Ingenieur“  lange Jahre ausgezeichnet. Mit dem neuen Abschluss besteht heute zwangsläufig  die Möglichkeit, schnell neue Studiengänge zu konzipieren, deren mittelfristige Einflüsse auf unseren Bildungs- und Berufsstand aber längst noch nicht abzusehen sind. Hier sind wir als „Geisenheimer“ gefordert mit großer Aufmerksamkeit die Entwicklungen zu verfolgen und notfalls beherzt einzugreifen.

 

Als Präsident der VEG freut es mich natürlich, dass wir aktive Mitglieder in verantwortungsvollen Positionen in Wirtschaft, Verwaltung und Bildung haben, die alle deren umfangreiches Wissen in Geisenheim erworben haben und es nun an neuer Stelle umsetzen werden. Eine Besinnung zur eigenen Alma Mater in Geisenheim wird dabei immer wieder neue Energien freisetzen.

 

Neues zu entwickeln ist wichtig – dabei sollte man Herkunft und Traditionen weder vergessen noch unterschätzen. Nehmen wir uns die Freiheit für Offenheit und eine kreative Wahrnehmung.

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Deutscher Oenologenpreis

Anlässlich der diesjährigen Fachtagung des Deutschen Oenologenverbandes am 23. März 2009 wurde der Deutsche Oenologenpreis an junge Oenologen verliehen.

Damit wird erneut die hohe Quälität der Geisenheimer Ausbildung eindrucksvoll dokumentiert.

„Ein bedeutender Programmpunkt des Abends war auch die Verleihung des Deutschen Oenologenpreises 2009  an die vier Preisräger Jochen Hinderer, Janina Schmitt, Jeanine Rupp und Denis Lehmen, wobei Lehmen nicht anwesend sein konnte, da er gerade seine Arbeit als Oenologe in Neuseeland angetreten hat. Sie erhielten jeweils 300 Euro und eine von Schott Zwiesel gesponserte Weinkaraffe. Mit leckeren Speisen von Küchenchef Sébastien Loison konnten sich die Tagungsteilnehmer und Gäste der Deutschen Oenologen stärken.“ Der Oenologe 4/2009

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Foto Volker Oehl

Foto Volker Oehl

Auf der Prowein 2009 trafen sich am Sonntagabend am Stand von Wein-Plus.de deutsche Oenologen zu einem ersten Treff, um bei einem kühlen Bier die Messeeindrücke zu besprechen. Das Bier stammt aus Geisenheim und wurde extra von den Getränkeingenieuren Michael Ludwig und Jan Ruzycki  für diesen Anlass gebraut. Das gemeinsame Oenologen-Portal vom Bund Deutscher Oenologen (www.oenologie.de) und Wein-Plus.de (www.wein-plus.de/oenologen-portal) konnte zu diesem Anlass erneut vorgestellt werden. ALs Vize-Präsident des Bund Deutscher Oenologen werde ich mit meinen Kolleginnen und Kollegen versuchen diesen Treff zu einem festen Bestandteil der ProWein werden zu lassen. Das Business-Portal erfreut sich auch wachsender Beliebtheit!

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