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Posts Tagged ‘Forschung’

Eine Schlagezeile im Weinbaufachmagazin „Rebe und Wein“ von 2008 mit sicherlich historischem Wert, denn eine kollegiale Zusammenarbeit fällt derzeit, nach der plötzlichen Kündigung des Staatsvertrag  (das Land Rheinland-Pfalz mit der Forschungsanstalt Geisenheim, ca. 1, Mio Euro jährlich), natürlich sehr schwer. Auch die Etablierung eines rheinland-pfälzischen Studienganges „Weinbau und Oenologie“ führte in Forschung und Lehre sicherlich nicht zu mehr Synergien, sondern zu einem beginnenden Wettbewerb.

Ich konnte in der letzten Woche persönlich mit Prof. Dr. Ulrich Fischer in Neustadt am Rande einer FEI-Tagung sprechen. Als Präsident des Geisenheimer Alumni Verbandes, dessen Mitglied  auch er ist, habe ich ihm einen fairen Umgang miteinander zugesagt, der aber natürlich in einem  klaren wettbewerblichen Kontext stehen wird.

Geisenheim wird den historisch gewachsenen Lenkungsanspruch in weinbaulicher Forschung und Lehre in Deutschland sicherlich weiterhin für sich behaupten, ohne damit die Qualität anderer weinbaulicher Lehr- und Forschungseinrichtungen je in Frage zu stellen wollen. Wir brauchen eine funktionierende gemeinschaftliche weinbauliche Forschung und Lehre in Deutschland…. man schaue nur derzeit in die Weinberge ….

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Mitten im Rheingau liegt ein Forschungsinstitut, das sich den genussvollen Dingen im Leben verschrieben hat. Als eine der ältesten Forschungseinrichtungen des Wein- und Gartenbaus im deutschsprachigen Raum konzentriert sich die Forschungsanstalt Geisenheim auf zwei Tätigkeitsfelder: Wissenschaft und Ausbildung. Neben der Forschung auf den Gebieten Weinbau, Gartenbau, Oenologie und Getränkeforschung werden in enger Zusammenarbeit mit der Hochschule RheinMain rund 1.000 Studierende ausgebildet …

Weiterlesen: http://www.wissensportal-frankfurtrheinmain.de/index.cfm?siteid=69

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.. und macht Geisenheim in Brasilien bekannt. Sie wurde bereits mit dem Gerd-Erblöh-Preis ausgezeichnet. http://www.hs-rm.de/hochschule/ueber/news-und-informationen/newsarchiv/news-browse/3/nocache.html

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Geisenheimer Professoren forschen auch auf dem Gebiet der Mathematik für die Praxis – hier ein Beispiel von Prof. Dr. Kai Vellten.

Wiesbadener-Kurier, 12.5.2010, von Parik Körber

http://www.main-spitze.de/region/hochschulen/wiesbaden/8885896.htm


FORSCHUNG Zwei Doktoranden der Hochschule in Geisenheim arbeiten an Strömungsmodellen/ „Angewandte Mathematik“ wird neues Fach

Die Aufgabenstellung klingt eigentlich ganz einfach: Das Spülwasser muss rein in die Mehrweg-Flasche und wieder raus. Gut gereinigt müssen die Flaschen sein, die als Pfandgut wieder mit Bier, Wasser, Limonade und anderen Getränken befüllt werden.

Doch so einfach ist das Ganze auch wieder nicht, ganz im Gegenteil. Getränkefirmen geben hunderttausende Euro aus, um den effektivsten Weg zu finden, wie eine Flasche gespült werden kann. Und hier leisten zwei Doktoranden der Hochschule RheinMain am Standort Geisenheim ihren Beitrag: Friedrich Geiger und Claus Meister.

Jeden „Winkel“ säubern

Die Doktorarbeit von Friedrich Geiger beschäftigt sich nämlich mit der Frage, wie das Wasser eingespritzt werden muss, damit es einerseits schnell geht, aber dennoch jeder „Winkel“ in der Flasche gesäubert wird. Die andere Arbeit von Claus Meister ist die logische Ergänzung und berechnet, wie das Spülwasser so schnell wie möglich wieder aus der Falsche herauskommt.

Der Mathematik-Professor Kai Velten bringt das Problem auf den Punkt: „Umso mehr Wasser ich einspritze, desto langsamer fließt es heraus.“ Und heute käme es darauf an, Flaschen in Höchstgeschwindigkeit, mit möglichst wenig Wasser und möglichst kleinen Maschinen zu spülen. Für eine Software, die das berechnet gäben Unternehmen schon mal eine halbe Million Euro aus. Doch die beiden Doktoranden Geiger und Meister entwickeln eine Null-Euro-Lösung. Der Kern ihrer Promotion ist, sogenannte Open-Source-Programme zusammenzuführen und weiterzuentwickeln. Auf die lizenzfreien Open-Source-Programme kann jeder kostenlos zugreifen und sie weiterentwickeln.

Eine „immense wirtschaftliche Bedeutung“, spricht Velten den beiden Forschungsarbeiten zu. Denn schließlich kosten Open Source-Programme die Getränkehersteller nichts.

Vor allem sparen Programme, die die Strömung des Spülwassers in der Flasche simulieren, kosten- und zeitaufwändige Versuche ein. Ergebnis der Simulationen und Modellrechnungen kann auch eine ganz neue Bierflasche sein, eine, die sich superschnell spülen lässt. „Wir schaffen die Möglichkeit, diese Flasche zu entwickeln“, sagt Velten.

Die Anwendung für die Getränkeindustrie ist nur ein Beispiel für die Anwendung von Strömungssimulationen. Auch bei der Aerodynamik, etwa im Automobilbau, spielt die Windströmung eine wichtige Rolle, weil sie Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch hat.

Die beiden Doktorarbeiten im Fachbereich zeigen, dass das Thema Forschung längst an der Hochschule RheinMain angekommen ist. Die beiden Diplom-Ingenieure Geiger und Meister sind zwei von insgesamt 70 Doktoranden, die an der Fachhochschule betreut werden. Im Falle der beiden Geisenheimer Nachwuchswissenschafler wird die Promotion erst durch eine Zusammenarbeit mit der Technischen Universität in Berlin – im Studiengang Brauereiwesen – möglich. Fachhochschulen dürfen keine Promotionen erteilen. „Wir wünschen uns das Promotionsrecht“, sagt Mathematik-Professor Velten.“

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Historische Aufnahme an der Mosel

„Das Bundeslandwirtschaftsministerium unterstützt in den kommenden drei Jahren die Entwicklung von drei Geräten für den Steillagen-Weinbau. Für die Projekte stehen insgesamt 1,75 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung.

[…]

Beteiligt an den Projekten sind das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Mosel in Bernkastel-Kues, das Julius-Kühn-Institut, die Forschungsanstalt Geisenheim sowie die Firmen Durmatec in Durbach und die Firma Clemens Maschinenfabrik in Wittlich. Alle Projekte haben eine Laufzeit bis Ende 2012.“

Auszug aus: http://www.volksfreund.de/totallokal/mosel/aktuell/Heute-in-der-Mosel-Zeitung-Bernkastel-Kues-Weinbau-Vollernter-Steillagen-Vollernter-Traubenvollernter-Pflanzenschutz-Steillage-Hubschrauber-Spritzung;art671,2193549

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Gründer Eduard von Lade

Prof. Dr. Klaus Schaller wird nach langjähriger Dienstzeit zum März 2009 sein Amt als Direktor der Forschungsanstalt Geisenheim beenden. Damit ein reiblunsgloser Führungswechel stattfinden kann, wurde bereits heute, auf Anregung der Findungskommision zur Neubesetzung, eine hochschulöffentliche Anhörung der Bewerber durchgeführt.

Prof. Dr. Monika Christmann machte um 9:00 Uhr im gut gefüllten Gerd-Erbslöh-Hörsaal den Anfang, gefolgt von Prof. Dr. Otmar Löhnertz und Prof. Dr. Hans-Reiner Schultz. Den Abschluss bildete Prof. Dr. Jens-Norbert Wünsche von der Universität Hohenheim.

Das Besetzungsverfahren soll im Laufe des Frühjahrs 2009 abgeschlossen werden. Amtsantritt sollte  der 1. April 2009 sein.

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Neubau "Zentrales Laborgebäude"

Das emsige Arbeiten am Neubau hat uns neugierig gemacht. Nach Absprache mit der Bauleitung, die in dieser Bauphase sehr arbeitsreiche Tage erlebt, durfte ich mit meiner Kamera die Handwerker/-innen ein wenig bei der Arbeit stören. Was ich sah, war beeindruckend …

Die einstige Bauhülle aus rohem Beton zeigt sich jetzt schon in einem ganz anderen Zustand. Das  Equipment, was mit unzähligen LKW über Wochen angefahren wurde, mussten ja irgendnwo eingebaut sein.

Man geht durch lange, noch leere Gänge und stellt sich vor, wie es sein wird, wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hier bald über Forschungsergebnisse diskutieren werden. Großzügige, moderne Bürozimmer warten noch auf deren Ausstattung; lediglich Computeranschlüsse deuten derzeit auf deren Bestimmng hin. Ganz anders in der westlichen  Gebäudehälfte: hier sieht man, dass das Gebäude bereits auf Forscher wartet. Hochwertigste Laborausstattung mit modernster Sicherheitstechnik bestaunt man in unzähligen Räumen, alle mit wunderbarem Blick Richtung Rüdesheim, Kloster Eibingen und das Niederwalddenkmal.

Es macht Spass, wenn man an die neuen Möglichkeiten am Campus Geisenheim denkt!

Neubau Neubau Neubau

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