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Birgit Ritter, Campus Geisenheim GmbH, Alexander A. Kohnen, International Wine Institute

Birgit Ritter, Campus Geisenheim GmbH, Alexander A. Kohnen, International Wine Institute

 

International Wine Institute (IWI) und die Campus Geisenheim GmbH bieten in Zukunft gemeinsame
Seminare für die Gastronomie und Weinhandel an.

Eine zukunftsweisende Bildungs-Kooperation wurde in diesen Tagen zwischen dem International Wine Institute (IWI) und der Campus Geisenheim GmbH vereinbart.

Ziel der Kooperation ist es, neue innovative Fortbildungen für die Gastronomie und den Weinfachhandel zu entwickeln und diese gemeinsam an den Standorten in Bad Neuenahr-Ahrweiler und in Geisenheim anzubieten. Das

erste Projekt zum „geprüften/-te Commis Sommelier/-ière“ wird in Kürze vorgestellt.

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

International Wine Institute

Herr Alexander A. Kohnen

akohnen@iwi-edu.eu,

Telefon: 02641 912 459 0

http://www.iwi-edu.eu

 

Campus Geisenheim GmbH

Frau Birgitt Ritter

ritter@campus-geisenheim-gmbh.de

Telefon: 06722 502 743

http://www.campus-geisenheim-gmbh.de/

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(FOTO: THOMAS MEINICKE), Mitteldeutsche Zeitung

(FOTO: THOMAS MEINICKE), Mitteldeutsche Zeitung

[…] Ihr berufliches Rüstzeug stammt aus Deutschlands einziger Weinbau-Hochschule Geisenheim. Nach vierjährigem Studium nennt sie sich nicht nur Diplomingenieurin, sondern auch noch Oenologin. Hinter diesem Fachbegriff steckt ihre Spezialität, die Kunst der Kellerwirtschaft. Hinzu kommen in ihrem Falle umfangreiche Weinbau-Erfahrungen aus der Familie. Dieser Aufgabe widmen sich Borns schon über fünf Generationen, im Haupterwerb seit 1990. Das Gut erstreckt sich über etliche Rebhänge rund um den Höhnstedter Kelterberg. Sieben Hektar umfasst das künftige Betätigungsfeld von Elisabeth Born. Eine Erweiterung ist aus ihrer Sicht denkbar. Die junge Frau: „Ich brauche Platz für meine Ideen.“ Sie will Anregungen aus Praktika in der Pfalz, in Neuseeland und in Südafrika umsetzen. „Mir schwebt ein ganz bestimmter Sauvignon Blanc vor“, sagt die Höhnstedterin. Ihr berufliches Rüstzeug stammt aus Deutschlands einziger Weinbau-Hochschule Geisenheim. Nach vierjährigem Studium nennt sie sich nicht nur Diplomingenieurin, sondern auch noch Oenologin. Hinter diesem Fachbegriff steckt ihre Spezialität, die Kunst der Kellerwirtschaft. Hinzu kommen in ihrem Falle umfangreiche Weinbau-Erfahrungen aus der Familie. Dieser Aufgabe widmen sich Borns schon über fünf Generationen, im Haupterwerb seit 1990. Das Gut erstreckt sich über etliche Rebhänge rund um den Höhnstedter Kelterberg. Sieben Hektar umfasst das künftige Betätigungsfeld von Elisabeth Born. Eine Erweiterung ist aus ihrer Sicht denkbar. Die junge Frau: „Ich brauche Platz für meine Ideen.“ Sie will Anregungen aus Praktika in der Pfalz, in Neuseeland und in Südafrika umsetzen. „Mir schwebt ein ganz bestimmter Sauvignon Blanc vor“, sagt die Höhnstedterin.“ […]

URL:  http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1286541142882

Dr. Joachim Schmid, FG RZ, FA Geisenheim

Dr. Joachim Schmid, FG RZ, FA Geisenheim

! «Weißer Orléans» – älteste Rebstöcke Deutschlands?
Von Christine Tscherner, dpa Odernheim (dpa) – Auf dem Weinberg der Freifrau von Racknitz schlummerte ein Schatz. Ein Rebsortenkundler fand nun heraus: Die vermutlich ältesten Rebstöcke Deutschlands wachsen im ehemaligen Kloster-Weinberg der Volksheiligen Hildegard von Bingen an der Nahe. Die schätzungsweise 500 bis 900 Jahre alten Uralt-Reben sind ein Zufallsfund der Weingut-Familie vom Disibodenberger Hof. Ein Test ergab, dass drei der verwilderten Pflanzen zur seltenen Sorte «Weißer Orléans» gehören. Sie haben am Steilhang von Odernheim am Glan in der Nähe von

Bad Kreuznach die Jahrhunderte überdauert.

Luise Freifrau von Racknitz-Adams durchstreift seit ihrer Kindheit das elterliche Weingut. Das Weinbaustudium in Geisenheim im Rheingau hat ihr Auge geschult; Rebsortenkunde war dort Pflicht. Aber das mickrige Grün zwischen Brombeerbüschen, Schlehen und Obstbäumen mitten in der Steillage konnte auch sie nicht einordnen.

Das unzugängliche Stück einer uralten Weinberg-Terrasse barg die Überraschung. Die Rebsorte war in Deutschland nahezu ausgestorben, denn die Trauben reifen nur in warmen Spitzenlagen gut. Nach der klimatischen Warmphase im Hochmittelalter sei es für den Orléans schlichtweg zu kalt am Glan gewesen, sagt Rebsorten-Experte Andreas Jung. Er betreibt ein Büro für Rebsortenkunde und Klonzüchtung in Lustadt bei Speyer.

«Mein Vater hat vor 30 Jahren den Berg neu terrassiert», sagt Freifrau von Racknitz-Adams. Wo es zu steil war, blieb der Hang ursprünglich. So überlebten die mittelalterlichen Wurzelstöcke zwischen Weinbergsmauern und Riesling-Reihen. Für Jung krönt der Fund im ehemaligen Klosterweinberg eine dreijährige Studie. (…)

Greenpeace Magazin – URL: http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=55&tx_ttnews%5Btt_news%5D=90240&tx_ttnews%5BbackPid%5D=23&cHash=2d3d31b681

 Informationen zur Rebsorte:  http://de.wikipedia.org/wiki/Orleans_(Rebsorte)

 

WEINELF Deutschland e.V. – www.weinelf-deutschland.de

„Die WEINELF Deutschland ist die Fußballmannschaft der Deutschen Weinbranche. Bei der WEINELF wollen fußballbegeisterte Weinprofis aus allen Weinanbaugebieten den deutschen Wein im Umfeld ihrer Spiele genussreich in Szene setzen. Mit dabei sind deutsche Top-Winzer ebenso wie führende Oenologen, Weinjournalisten und Profis aus dem Weinmarketing. Neben der sportlichen Begegnung gehört die „dritte Halbzeit“ mit der Präsentation einer Weinauswahl der Mitglieder des Teams deshalb zum festen Programm einer Begegnung.

Die Gründung der WEINELF Deutschland- Fußballmannschaft der Deutschen Weinwelt – gründet auf dem Weinwelt-München-Team 2005, welches am 9. Mai 2005, vier Tage vor dem letzten Bayern-Heimspiel, im Olympiastadion in München, auf die Nationalmannschaft der Deutschen Spitzenköche und -Restaurateure traf. Ein 3:2 für die Weinwelt-Mannschaft.

Mit dabei bei den Fußballköchen Ralf Zacherl, Sante de Santis, Martin Öxle u.a. Das Fußballweinwelt-Team war mit Norbert Weber, Joachim Heger, Dr. Rowald Hepp, Philipp Wittmann, Stefan Knipser, Peter Kaul, Andreas & Bernd Spreitzer u.v.m. in Top-Besetzung.“

 

Ich bin Vizepräsident der WEINELF Deutschland und habe die Nr.3, spiele Innenverteidiger. Ich freue mich schon auf den Spielplan 2011!

Foto: F. Schultz, Facebbok

Foto: F. Schultz, Facebbok

 

Gestern nahm ich auf Einladung des Deutschen Weininstitutes als Jurymitglied an der Endauswahl in Flonheim teil – nach sieben Stunden stand der Sieger fest – mehr wird nicht veraten 😉

Insgesamt präsentierten sich viele Weingüter mit hervorragenden Websites und sogar schon einigen Web 2.0 Applikationen; ich hoffe mein Lehrauftrag für neue Medien hat ein wenig dazu beigetragen.

Info:
„Innovatives Internet-Engagement wird belohnt Mit dem Ziel, die aktuellen Entwicklungen der Internetpräsenzen in der deutschen Weinszene einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, veranstaltet das Deutsche Weininstitut (DWI) in diesem Jahr zum vierten Mal einen Winzer-Website-Wettbewerb. Er wird heraus ragende Homepages prämieren, die auch der Weinwirt­schaft als Orientierung für vorbildliche Internetauftritte dienen sollen. Anmeldeschluss ist der 31. Juli 2010. Anmeldeschluss ist der 31. Juli 2010.
Eine kompetente Jury aus Vertretern der Medien, Fachleuten der Werbe- und Kommunikationsbranche sowie Internet-Experten wird die „Beste deutsche Winzer-Website 2010“ auswählen. Berücksichtigt werden auch neue Entwicklungen wie die Einbindung von sozialen Netzwerken oder Bewegtbildern. Außerdem wird ein Publikumspreis von den Besuchern der DWI-Homepage verliehen. Darüber hinaus behält sich die Jury vor, zusätzliche Sonderpreise zu vergeben.

Die offizielle Bekanntgabe der Gewinner findet im Rahmen einer medienwirksamen Preisverleihungsveranstaltung im November 2010 statt. Die Sieger des Wettbewerbs werden mit einer professionellen Fotosession über ihren Betrieb belohnt und in PR-Aktionen des DWI einbezogen.

Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier. Beteiligen können sich alle Betriebe der deutschen Weinwirtschaft mit einer eigenen Homepage. Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenlos. Die Anmeldung kann ab sofort hier mit einem Online-Formular vor genommen werden.“

Hans Lang ist mit dem Ergebnis zufrieden. Die Umstellung auf Öko-Weinbau war eine richtige Entscheidung. sagt er. Foto: RMB/Margielsky

Hans Lang ist mit dem Ergebnis zufrieden. Die Umstellung auf Öko-Weinbau war eine richtige Entscheidung. sagt er. Foto: RMB/Margielsky

 

Wiesbadener Kurier: 15.10.2010 – HATTENHEIM, von Bernd Minges
http://www.wiesbadener-kurier.de/region/rheingau/eltville/9521556.htm

 

„UMSTELLUNG Das Hattenheimer Weingut Hans Lang bewirtschaftet seine Flächen nach Ecovin-Kriterien

Bereut hat er die Entscheidung noch nicht, im Gegenteil: Der Winzer Hans Lang kann die Umstellung auf eine ökologische Bewirtschaftung der Weinberge „nur jedem empfehlen“. Das Hattenheimer Familienweingut mit einer Rebfläche von 18 Hektar ist der vierte VDP-Betrieb im Rheingau, der auf Öko-Weinbau setzt. Schon lange dabei sind Graf von Kanitz in Lorch und das Weingut Hamm in Winkel. Peter Jakob Kühn in Oestrich ist noch einen Schritt weiter gegangen und hat auf die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise umgestellt. Außerhalb des Verbands der Prädikatsweingüter gibt es Betriebe wie das Ecovin-Weingut Hirt-Albrecht in Eltville, das seit vielen Jahren ökologisch wirtschaftet. Umgestellt hat zum Beispiel auch ein renommierter Betrieb wie J. B. Becker in Walluf.

22 Betriebe

Claudia Jung vom Weinbauamt Eltville hat in jüngster Zeit einen „massiven Schub“ in Richtung Öko registriert. Insgesamt seien 22 Betriebe im Rheingau und an der Bergstraße angemeldet. Der Geisenheimer Weinbauberater Uwe Hoffmann, der die Umstellung in Hattenheim begleitet hat, stellt ebenfalls wachsendes Interesse fest. Die Entwicklung in anderen Anbaugebieten gehe viel schneller, der Druck auf den Rheingau nehme zu. „Die Pfälzer und Rheinhessen sind uns weit voraus“, sagt Lang. „Mehrere Betriebe stehen im Rheingau in den Startlöchern“, weiß Randolf Kauer, der in Geisenheim eine Professur für Öko-Weinbau innehat. Es sei auch möglich, nur mit einem Teil der Flächen einzusteigen.

Nach einem viertägigen Seminar sei die Entscheidung im Gespräch mit seinen Mitarbeitern schon auf dem Heimweg gefallen, erinnert sich Hans Lang. „Wir stellen um, das ziehen wir durch.“ Auch sein Außenbetriebsleier Prince Alison sei davon überzeugt gewesen. Der Start war im Jahr 2009. Der Winzer ist inzwischen zertifiziert, gehört dem Ecovin-Verband an und kann den Jahrgang 2011 als ersten Öko-Jahrgang deklarieren.

„Auch der Markt bewegt sich in diese Richtung“, sagt Hans Lang. Die Kunden seien nicht nur daran interessiert, wie der Wein schmeckt, sondern auch wie er hergestellt wird. Die Nachfrage nach Ökowein sei auch im Export stark, insbesondere in China.

Eine Bodenbewirtschaftung mit Einsaaten, die eine größere Artenvielfalt im Weinberg zur Folge haben, ist eine Grundvoraussetzung, ebenso der Verzicht auf Insektizide und Herbizide. Er müsse sich jetzt nicht mehr mit einer Vielzahl von Pflanzenschutzmitteln auseinandersetzen, jedes Jahr seien von der Industrie, die auf Resistenzbildungen hingewiesen habe, neue Mittel empfohlen worden. Der Pflanzenschutz, der auf die Stärkung der Rebe setze, sei freilich aufwendiger als vorher, das Risiko insgesamt höher. Die Entwicklung in den Weinbergen müsse genauer und öfter beobachtet werden. „Man wird auch sensibler“, sagt Lang. Eingesetzt werden Mittel wie Backpulver oder Wasserglas, ein Kaliumsilikat, das eine Schutzschicht auf den Reben bildet. Die Verwendung von Kupfer, wegen der Schwermetall-Belastung schon immer ein neuralgischer Punkt im Öko-Weinbau, sieht Lang nicht als Problem. Denn in Deutschland haben die Ökowein-Verbände die Menge auf drei Kilogramm pro Hektar und Jahr verringert, in der EU sind sechs Kilogramm zulässig.

(…)Gerade in schwierigen Jahrgängen wie dem aktuellen seien die Unterschiede zu erkennen, meint Weinbauberater Hoffmann. Die Trauben seien reifer, deutlich kleiner und lockerer, damit weniger anfällig gegen Fäulnis und die Säurewerte seien nicht so hoch. Ein Manko ist freilich der um zehn bis 20 Prozent geringere Ertrag, so Lang. Das kann gerade in einem Herbst wie diesem wehtun, der mit der „kleinsten Ernte seit 1980“ enden könnte.Mehraufwand und geringerer Ertrag lassen sich nicht unbedingt über einen höheren Preis ausgleichen, erklärt Professor Kauer. Betriebe, die ohnehin auf Qualität achten und dafür niedrigere Erträge in Kauf nehmen, könnten mit der Umstellung gut zurecht kommen. Ihnen müsse freilich bewusst sein, dass sie auch ein Risiko eingehen und mit Rückschlägen bei der Ernte rechnen müssten.

(..)

Vor zwei Jahren habe es im Rheingau „den ersten Schub“ in Richtung Öko-Weinbau gegeben, sagt Claudia Jung vom Weinbauamt Eltville. Über viele Jahre hinweg sei die Fläche von rund 70 bis 80 Hektar ökologisch bewirtschafteter Weinberge konstant geblieben. Seit Kurzem habe die zweite Welle eingesetzt. „Da hat sich richtig was bewegt“, sagt die stellvertretende Leiterin des Weinbauamts. Der Flächenanteil liegt inzwischen bei knapp sechs Prozent der Rheingauer Rebfläche.“