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Archive for Mai 2010

Leitung:  Dipl.-Ing. Rolf Stocké, oenotechnischer Berater der Firma Erbslöh Geisenheim AG, Geisenheimer Absolvent und  Vizepräsident des Bund Deutscher Oenologen

Erbslöh ist ein mittelständisches Familienunternehmen, das sich seit der Gründung vor mehr als einem Jahrhundert im Besitz und unter der Geschäftsleitung der Familie Erbslöh befindet. Erbslöh versteht sich als Dienstleistungsunternehmen und ist heute marktführend und innovativ im Getränkesektor tätig.

www.erbsloeh.com

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Neu erschienen: Das Weinsortiment– mit eigenem Profil zum Verkaufserfolg

Robert Göbel

ISBN 978-3-7690-0751-0

€ 29,90

DLG-Verlag

Jedes Unternehmen sucht im Kampf um die Gunst der Kunden und im Interesse des Erfolges das Besondere, Einzigartige und Originelle. Die Folge ist eine Kreativitäts- und Investitionswut mit dem Ergebnis der Reizüberflutung und Informationssättigung bei den Konsumenten sowie immer kurzlebigeren Trends. Wein eignet sich zur permanenten Neuerfindung aber denkbar schlecht und es besteht die Gefahr, dass vermeintlich Originelles zum Oberflächlichen verkommt.

Familiengeführte Unternehmen haben durch eine Rückbesinnung auf ihre persönlichen Wertvorstellungen eine ideale Ausgangsbasis für die Schaffung nachhaltiger Wettbewerbsvorteile. Persönlichkeit, Authentizität und glaubhafte Inhalte sind wertvolle Bausteine beim Aufbau und Ausbau der unternehmerischen Position. Und was ist einzigartiger und origineller als die Persönlichkeit?

Sich der eigenen Persönlichkeit bewusst zu werden, die Wertvorstellungen der Familienmitglieder unter einen Hut zu bringen und all das authentisch, nachvollziehbar und professionell mit den Produkten zum Ausdruck zu bringen, gehört zu den wichtigsten und vielleicht schwierigsten Aufgaben innerhalb der Unternehmensführung.

Wenn sich der Kunde wie ein König fühlt und der Unternehmer in seinen strategischen Richtungsentscheidungen der selbstbewusste König ist, dann sind wichtige Voraussetzungen für den Erfolg  erfüllt. Ein Gespür für die Erwartungen der Kunden zu entwickeln gehört genauso zu erfolgreichem Marketing wie ein Gefühl für den eigenen persönlichen Stil.

Der Leitfaden „Das Weinsortiment“ soll dazu beitragen bei der Sortimentsentwicklung weniger nach den Erfolgsrezepten der anderen zu schielen, sondern den eigenen authentischen Stil und die individuellen persönlichen Stärken zum Tragen zu bringen. Alle aufgeführten Beispiele sollen daher der Anregung dienen und nicht als Vorbild.

Der Leitfaden richtet sich an den praktischen Unternehmer und solche, die es werden wollen. Nach einer Einleitung in das Thema wird der Leser durch die Aufgaben der Sortimentsentwicklung geführt, von der Markenentwicklung über die Strukturierung bis zur Gestaltung eines Weinsortiments. Daran schließen sich die Produktions- und Organisationsplanung rund um die Sortimentsplanung an. Am Ende eines jeden Schrittes helfen Checklisten bzw. Arbeitsblätter, die Aufgaben im Unternehmen individuell umzusetzen.

Der vorliegende Leitfaden rückt die Überzeugungen und Wertvorstellungen der Unternehmer, aber auch ihre Stärken und Schwächen, als wichtige Leitlinien für die Sortimentsentwicklung in den Mittelpunkt der Ausführungen.

Ausdrückliches Ziel dieses Buches ist es, die Basis zu liefern, weniger nach den vermeintlich erfolgreichen Leitwölfen zu schielen, sondern mehr Bewusstsein für die eigenen Vorstellungen zu entwickeln.

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Exklusive Champagner und Weinklassiker gehören zum Angebot der 1992 gegründeten Handelsgesellschaft "Weinart" in Geisenheim. Seit 2009 betreut Christian Wolf hier das Privatkundengeschäft. Foto: RMB / Heinz Margielsky

Marianne Kreikenbom vom Wiesbadener Kurier schreibt:

http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/wiesbaden/meldungen/8786324.htm

„WEINWIRTSCHAFT Christian Wolf: Von Geisenheim nach Geisenheim

Zugegeben, zwischen Neustadt an der Weinstraße in Rheinland-Pfalz und Geisenheim in Hessen beträgt die Entfernung nicht viel mehr als rund 120 Kilometer mit dem Auto. Insofern ist Christian Wolf keiner derer, die von „ganz weit her“ zum Studium an die ehemalige Fachhochschule Wiesbaden (seit 2009 Hochschule Rhein-Main) kamen. Dafür ist er mit 25 Jahren der jüngste von den sechs Absolventen, die in dieser Serie vorgestellt werden.

Christian Wolf hat von Oktober 2005 bis Juli 2008 am Fachbereich Geisenheim den Studiengang Internationale Weinwirtschaft absolviert, und zwar schon nach dem neuen Bachelor-System und in sechssemestriger Regelstudienzeit. Sein Studienabschluss ist der Bachelor of Science.

Wenn man aus Neustadt an der Weinstraße stammt, einem Ort „eingebettet in ein Meer von über 2000 Hektar Reben“, wie es auf der städtischen Homepage heißt, dann liegt Geisenheim nicht nur wegen der Kilometer nahe. Nein, der Sohn eines Winzers sei er nicht, entgegnet Christian Wolf. „Aber mein Großvater besaß einen knappen Hektar Weinanbaufläche.“ Als Kind sei er oft bei den Großeltern gewesen, sei da gern Traktor gefahren, habe ihnen beim Sonntagsverkauf geholfen, auch beim Reben schneiden, anbinden oder entblättern.

Seinen Zivildienst leistete Christian Wolf in der Abteilung Weinbau der ehemaligen Staatlichen Lehr- und Forschungsanstalt Neustadt (SLFA). Dort erfuhr er von Geisenheim und besuchte einen Tag der offenen Tür vor Ort. Weinbau und Oenologie oder Internationale Weinwirtschaft lautete danach die Frage. Da er sich mehr für Vermarktung als für Weinbau interessierte, war sie bald entschieden. Im Rahmen seines Vorpraktikums verbrachte er unter anderem fünf Wochen im Kibbuz Yiftha, dessen Mitglieder einen Teil der Weinberge auf den Golan-Höhen bewirtschaften und mit der Golan Heights Winery kooperieren. Es sei spannend gewesen, nicht nur ein anderes Land und seine Kultur kennen zu lernen, sondern auch den Weinbau unter extremen Klimabedingungen.

Wenn, dann gehst du nach Geisenheim zum Studieren, habe er sich gedacht, erzählt Christian Wolf. „Geisenheim bot eine optimale Berufsgrundlage.“ Den Studiengang Internationale Weinwirtschaft gibt es noch nicht lange.

Die ersten Studenten wurden 2003 in Geisenheim zugelassen. Das Studium vermittle grundlegende Kenntnisse in Weinbau und Oenologie, Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Marketing, Unternehmens- und Personalführung sowie Recht, angefangen vom Weinrecht bis zum Bürgerlichen Gesetzbuch.

Schwerpunkt des Studiums bildet das Getränkemarketing und hier vor allem das Weinmarketing. Vermittelt werden Länderprofile etwa der Weinklassiker Frankreich, Spanien, Italien, Österreich und Deutschland. Im Projekt „Neue Welt“ lernen Studierende solche Weinbau treibenden Länder wie Neuseeland, Australien, Südafrika, Chile, Argentinien und die USA kennen. Auch Weine aus Asien sind ein Thema. Übrigens nicht nur theoretisch. Insgesamt sei die Ausbildung ausgesprochen praxisorientiert, betont Christian Wolf. (…)

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Wiesbadener Tagblatt, vom 6.5.2010
http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/rheingau/geisenheim/8855812.htm

„Kleiner Campus im Grünen lockt von Christine Dressler

INFORMATIONSTAG Andrang von Abiturienten in Geisenheim/Erstsemesterzahlen steigen stetig

Der Studieninformationstag im Fachbereich Geisenheim der Hochschule RheinMain war so ein Erfolg, dass Dozent Martin Bahmann bereits am Vormittag „steigende Erstsemesterzahlen“ prophezeite. Aus rund 120 Gymnasien und Fachschulen der Region und dem weiten Umkreis von Baden-Württemberg bis zum Ruhrgebiet reisten Absolventen an, um sich über die Bachelorstudiengänge Gartenbau und Landschaftsarchitektur, Internationale Weinwirtschaft, Weinbau, Oenologie und Getränketechnologie zu informieren.

100 Interessierte

Schon zum Auftakt drängten gut 100 Interessierte in den Hörsaal. Ihnen folgten bis zum Nachmittag weitere Interessierte, die gezielt zu einem Angebot mehr wissen wollten. Dazu gab es nicht nur reich bestückte Infotische, Vorträge und persönliche Beratungsgespräche, sondern auch Schnupperveranstaltungen zu Vorlesungen, Seminaren, Praktika und Projekten.

Die Gründe für die jungen Besucher, Geisenheim für ein Studium in Erwägung zu ziehen oder schon fest zu planen, waren ganz unterschiedliche. Die einen lockte zum Beispiel das 125 Jahre alte Renommee im Weinbau, den man bis vor Kurzem bundesweit nur in Geisenheim studieren konnte. Andere setzten auf die „eigentlich garantierten Jobaussichten nach einem Studium hier“. Vielen gefiel am „sehr modern ausgestatteten“ Campus mit seiner „langen Tradition“, „den schönen alten Gebäuden“ und dem „tollen Park“, dass der „kleine Fachbereich im Grünen“ mit „Weinbergen gleich vor der Haustür“ nicht so anonym ist und man hier einen engen Kontakt zu den Dozenten hat. Dazu begeisterten die „stark praxisorientierte Ausbildung“ und die „Kombination von Forschung und Lehre“, die es nirgendwo sonst in dieser Form gebe. Egal, ob Interessenten den elterlichen Betrieb übernehmen wollen oder eine internationale Karriere anstreben, faszinierten sie die „super Möglichkeiten“ in allen Studiengängen, „ein Semester, Projekt oder Praktikum im Ausland“ zu absolvieren – „und das auf der ganzen Welt“.

Aktuell gebe es am Campus Geisenheim fast 1100 Studierende, berichtete Bahmann, diese Zahlen steigen stetig. „Vor 20 Jahren waren es noch um die 600.“ Dekan Professor Otmar Löhnertz ergänzte: „Hier wird keiner allein gelassen.“ Denn rund 100 Dozenten, darunter zahlreiche Spezialisten, betreuen die Studierenden. Neben der Hochschulreife fordere man ein Vorpraktikum von, je nach Studiengang, zwischen einem Viertel und einem halben Jahr, informierte Bahmann über die Zulassungsvoraussetzungen. „Es gibt keine arbeitslosen Weinbauingenieure aus Geisenheim“, gab Löhnertz ein Beispiel für die starke Nachfrage nach Absolventen. Sie gelte für alle fünf Studiengänge.

Um den Studierenden internationale Chance zu eröffnen, gibt es außer den Auslandsstudienteilen und umgekehrt fast zehn Prozent ausländischen Studierenden in Geisenheim ein breites Fremdsprachenspektrum. Dazu kommt die Möglichkeit zum Doppelabschluss etwa auf Deutsch und Italienisch, Masterstudiengänge und ein eigenes Doktorandenkolleg.“

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Ein Prost auf die Frauen

Geisenheimer Studentinnen beim lockeren Fachgespräch bei der Fa. KHS während der Intervitis Interfructa 2010

WELT, 3. Mai 2010, 04:00 Uhr

„Der Beruf des Winzers wird bei Frauen immer beliebter. An der Fachhochschule Geisenheim etwa hat sich die Zahl der Studentinnen im Studiengang Weinbau und Getränketechnologie im Laufe der vergangenen 15 Jahre pro Semester fast verdoppelt. Seit 1993 erhöhte sich die Zahl der weiblichen Anwärter auf einen Ausbildungsplatz zur Winzerin von 55 auf zuletzt 135. Von den 200 erfolgreichsten Weingütern Deutschlands werden zwar erst 13 von Frauen geführt, doch ist die Tendenz steigend. Viele von ihnen übernehmen den elterlichen Betrieb.“

Ein schöner Beiutrag in der WELT „Die Schwestern Dörte und Meike Näkel führen ein Weingut im Ahrtal“

„So wurde aus dem Praktikum eine zweijährige Lehre, gefolgt von einem Weinbaustudium in Geisenheim, das auch Dörte absolvierte.

Der Vater, erzählen die Schwestern, sei über ihren Entschluss überrascht gewesen. „Er hat uns nie bedrängt, eher abgeraten“, sagt Meike. Viel zu hart sei die Arbeit, nichts für seine Töchter. Statt ständig über den Weinberg zu kraxeln, mussten sie früher in der Küche beim Gläserspülen helfen. „Mädchenarbeit“ nennen sie es. Dabei ist der Beruf des Winzers keinesfalls eine Männerdomäne. „Es steigen immer mehr Frauen ins Weingeschäft ein“, sagt Dörte. Viele Töchter von Gutsbesitzern studierten mit ihnen. Einst wurde die Fachhochschule in Geisenheim auch „Hektarbörse“ genannt – geschuldet jenen heiratswilligen Frauen, die hier einen Nachfolger für den väterlichen Hof finden sollten. Damit können Meike und Dörte Näkel nichts anfangen. Sie führen den Betrieb lieber selbst. Und modernisieren ihn.

Hier weiterlesen: http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article7442249/Wein-wird-weiblich.html

Video-Beiträge zum Thema Geisenheimer Frauen in der Weinwirtschaft (Medienprojekt)

Female – Theresa Breuer

Female „Kein Weg ohne Dornen“

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URL: http://www.weinelf.de

… mit dem Weinhaus Schachner und dem Weingut Stigler, Weingut Probst, Weingut Winter, Weingut Trenz u.v.m.

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Hier  lesen oder ausdrucken …

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