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Archive for Februar 2010

Abschlussjahrgang WS 2009/2010, Foto: Karin Langner-Bahmann

Auszug aus dem Wiesbadener Kurier vom 15.2.2010:

http://www.wiesbadener-kurier.de/region/rheingau/geisenheim/8417438.htm

„ABSCHLUSS-FEIER Redner forderten gesundes Selbstbewusstsein von 75 Geisenheimer Absolventen

(tst). Wer ein Studium erfolgreich hinter sich gebracht hat, darf zufrieden und zuversichtlich sein. „Sie brauchen sich nicht zu verstecken mit Ihren Abschlüssen“, rief Dekan Otmar Löhnertz den Geisenheimer Absolventen zu, bevor sie ihre Diplom-, Master- und Bachelor-Urkunden erhielten. Es solle sich keiner etwas einreden lassen über ein früher angeblich höheres Niveau. Gesundes Selbstvertrauen sollen insgesamt 75 junge Akademiker aus Geisenheim mitnehmen.

25 von ihnen haben das Studienfach Gartenbau gemeistert, 20 stammen aus der Landschaftsarchitektur, 17 aus Weinbau und Oenologie, zehn aus der Internationalen Weinwirtschaft und zwei aus der Getränketechnologie. Dazu kommt ein Abschluss in einem europäischen Master-Studiengang. Selbstbewusst soll auch der gesamte Campus in die Zukunft gehen. Netzwerk und die „Marke Geisenheimer“ waren wichtige Stichworte in den Reden. Dass der Stellenwert der akademischen Ausbildung von hoher Bedeutung sei, dokumentiere der neue Name „Hochschule Rhein-Main“, erklärte Löhnertz. Die Absolventen hatten ihr Studium noch unter dem Namen Fachhochschule begonnen. Hoffnung auf weitere Investitionen in Geisenheim prägte ebenso die Reden wie die Sorge um die finanzielle Ausstattung des laufenden Betriebs.

Hochschul-Präsident Detlev Reymann sah eine „absurde Situation“ entstehen. Angesichts einer steigenden Zahl Studienanfänger sei die „Intensität der Betreuung gefährdet“. Außerdem befasste sich Reymann intensiv mit dem Bologna-Prozess. Ihn ärgere, dass in Diskussionen der Eindruck erweckt werde, die Hochschulen hätten diese Reform „versaubeutelt“. Der Präsident rügte vielmehr die „völlig unsinnigen Rahmenvorgaben“ der Politiker, die „das Ganze jetzt öffentlich kritisieren“. Zugleich warnte er vor unangebrachter „Romantik“ bezüglich alter Abschlüsse. Auch in Geisenheim erwerben immer mehr Absolventen ein Bachelor- oder Master-Zeugnis. „Bologna bedeutet, dass das Studium aus Sicht der Studierenden betrachtet werden muss“, so Reymann. Das sei ein „unabdingbarer Perspektivwechsel“, wenngleich „nachjustiert“ werden müsse.

Nicht in neuem Licht erscheint dagegen die enge Verbindung zur Forschungsanstalt. Dass kaum einer den Unterschied bemerke, sei in Ordnung, sagte Hans-Reiner Schultz. Der Direktor der Forschungsanstalt berichtete, dass eine Evaluation ergeben habe, dass selbst in seinem Haus die Lehre als vorrangig angesehen werde. Den Campus bezeichnete er als „Klammer“ beider Einrichtungen. Der renommierte Standort garantiere, dass man „als Geisenheimer Selbstbewusstsein mit sich trägt“, beteuerte Robert Lönarz Präsident der Ehemaligen-Vereinigung.“

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Die hobit – Hochschul- und Berufsinformationstage in Darmstadt – ist die Anlaufstelle Nr. 1 für Schüler und Schulabsolventen in Darmstadt und der Region, geht es um die Ausbildungs- oder Studienplatz-Orientierung.

  • Wilma Mattmüller-Schultz referierte über Weinbau und Oenologie, sowie Internationale Weinwirtschaft.
  • Jan Ruzycki stellte den Studiengang Getränketechnologie vor

Im nächsten Jahr werden wir wieder teilnehmen!

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Weitere Informationen unter : http://www.selters.de

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Zusammengeschüttete Reinigungsmittel waren nach ersten Ermittlungen der Polizei Rüdesheim die Ursache für einen Chlorgasaustritt in der Forschungsanstalt Geisenheim. Eine 41-jährige
Angestellte und eine 19-jährige Auszubildende schütteten aus bisher unbekannten Gründen verschiedene Reinigungsmittel in einen Kanister, worauf es zu einer chemischen Reaktion kam, bei der das Gas freigesetzt wurde. Obwohl die beiden Frauen den betroffenen Raum gleich verließen, erlitten sie leichte Verletzungen. Bei Bekanntwerden des Sachverhaltes wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, mit dem die beiden Verletzten jedoch nicht transportiert
werden mussten. Sie wurden mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Nachdem die Feuerwehr das Gebäude belüftet hatte bestand keine weitere Gefahr mehr. Die Polizei in Rüdesheim geht derzeit von einem Unfallgeschehen aus.

Auch Bild berichtet: http://www.bild.de/BILD/regional/frankfurt/dpa/2010/02/04/reinigungsmittel-zusammengeschuettet-zwei.html

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Titelzeile der ZEIT, von Georg Etscheit vom Datum 31.1.2010 – 11:40 Uhr

„Wilhelm Weil ist ein Star. Mit seinen trockenen und natursüßen Rieslingen aus Kiedrich im Rheingau gehört er zur deutschen Winzerelite. Dass Weine aus Deutschland nach dem Tief der siebziger und achtziger Jahre wieder weltweit gefragt sind, ist nicht nur auf den Klimawandel zurückzuführen, der den Weinbauern einen Jahrhundertjahrgang nach dem anderen beschert, sondern auch auf eine neue Generation bestens ausgebildeter, oft international erfahrener Weinmacher, die ein hohes Qualitätsbewusstsein pflegen. Klasse statt Masse eben.

Natürlich ist Weil ein »Geisenheimer«. Von der Ausbildung an der Rheingauer Wein-Uni schwärmt der Önologe in höchsten Tönen. Geisenheim gehöre zweifellos zu den renommiertesten Weinbauhochschulen der Welt. »Gerade für Weißwein«, sagt Weil, »ist Geisenheim prädestiniert.« In dem 12000-Einwohner-Örtchen nahe Rüdesheim wird seit fast 140 Jahren auf akademischem Niveau der deutsche Winzernachwuchs ausgebildet.
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Der Campus liegt auf einer kleinen Anhöhe im Westen des Geisenheimer Ortskerns, am Rande der Weinberge. Keimzelle der Hochschule ist die 1872 gegründete Königlich Preußische Lehranstalt für Obst- und Weinbau. Wissensvermittlung und Forschung gingen hier immer Hand in Hand, etwa bei dem bekannten Züchter und Dozenten Hermann Müller, der hier die Rebsorte Müller-Thurgau kreuzte, die bis heute in Europa weit verbreitet ist. 1971 wurden Forschungs- und Lehraufgaben institutionell getrennt. Fortan war eine Forschungsanstalt für die Forschung, die Fachhochschule Wiesbaden – jüngst in Hochschule RheinMain umbenannt –, für die Ausbildung zuständig. Etwa 1100 Studierende sind derzeit am Forschungs- und Studienstandort Geisenheim eingeschrieben, 422 für den neuen Bachelorstudiengang Weinbau und Önologie und den auslaufenden, gleichnamigen Diplomstudiengang. Die übrigen Studierenden beschäftigen sich mit Getränketechnologie, Gartenbau oder Landschaftsgestaltung. […] “

Weiterlesen: http://www.zeit.de/2010/05/C-Weinbau?page=1

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